Solidaritätsfonds für Kulturschaffende ist gestartet!

Der Solidaritätsfonds für Wittener Kulturschaffende ist eingerichtet. Damit war die politische Initiative unserer Fraktion ein voller Erfolg. Unsere Kulturpolitiker Walter Sander und Patricia Podolski haben sich gemeinsam mit der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Petra Schubert dafür eingesetzt. Die Fraktion der Grünen hat das Anliegen unterstützt. Hier gibt es Informationen zum Bewerbungsverfahren: https://www.witten.de/willkommen-in-witten/news-einzelansicht/news/solidaritaetsfonds-fuer-die-freie-kulturszene-witten/

Diesen Beschluss haben wir im Stadtrat durchgesetzt:

„Der Rat beschließt, einen Solidaritätsfonds für Wittener Kulturschaffende einzurichten. Diese sollen auf Antrag unter bestimmten Bedingungen Geld aus dem Fonds erhalten. Die Stadtverwaltung wird beauftragt zu prüfen, in wie weit das umzusetzen ist und diesen Solidaritätsfonds umgehend einzurichten.“   

So lautete unsere Begründung:

„Der Kulturbetrieb hat in besonderem Maße unter der Pandemie zu leiden. Veranstaltungen dürfen nicht mehr stattfinden. Damit brechen sämtliche Einnahmemöglichkeiten weg. Der Bestand von Einrichtungen und die persönlichen Existenzen sind in akuter Gefahr. Daher ist es wünschenswert, dass diese Corona-Geschädigten durch Zahlungen aus Mitteln des Solidaritätsfonds Unterstützung erfahren. Seine finanzielle Ausstattung sollte mindestens der Höhe der eingenommenen Corona-Bußgelder entsprechen. Die Stadt Bonn arbeitet wie schon im ersten Lockdown aktuell erneut mit einem solchen Modell. Nach ihrem Beispiel soll auch der Wittener Solidaritätsfonds funktionieren:

https://www.bonn.de/bonn-erleben/kunst-kultur/solidaritaetsfonds-kultur.php

Die Förderung muss an bestimmte Bedingungen geknüpft werden, unter anderem muss die Bedürftigkeit nachgewiesen werden.

Durch den Fonds werden so die Kulturschaffenden selbst und auch deren Beschäftigte in schwierigen Zeiten unterstützt. Darüber hinaus profitieren am Ende alle Wittener*innen davon, denn der Solidaritätsfonds leistet einen Beitrag zur Erhaltung der kulturellen Vielfalt, die unsere Stadt lebendig macht.“ 

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