Mängel behindern Bommeraner Spielplatzvergnügen

Die Bommeraner Kinder sind enttäuscht. Obwohl die Stadtverwaltung im September der SPD-Fraktion zugesagt hatte, dass der neue Spielplatz an der Andreas-Blesken-Straße mit Beginn der warmen Jahresszeit in Betrieb genommen werden könne, ist das Gelände für die Jungen und Mädchen noch immer verschlossen.  Auf eine erneute Anfrage der beiden Bommeraner Sozialdemokraten Klaus Wiegand und Christoph Malz hat Bürgermeisterin Sonja Leidemann jetzt eine Eröffnung „möglichst noch vor den Sommerferien“ in Aussicht gestellt.

Christoph Malz.

„Im Interesse der Kinder hoffe ich doch sehr, dass sie spätestens zu Beginn der Sommerferien dort spielen können“, appelliert Christoph Malz, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat, dringend an die Verwaltung. „Die Enttäuschung der Eltern und Kinder aus dem Umfeld ist nachvollziehbar. Schließlich warten sie nun schon sehr lange auf ihren Spielplatz“, erklärt Ratsmitglied Klaus Wiegand.

Klaus Wiegand.

Zudem sei auf dem Gelände schon alles aufgebaut. „Alles sieht so aus, als könnten sich die Jungen und Mädchen dort sofort nach Herzenslust vergnügen, wenn nur jemand die Absperrung aufheben würde“, ärgern sich die beiden Bommeraner. „Warum dürfen die Kinder dort noch nicht spielen?“, lautete darum ihre erste Frage an die Stadtverwaltung. Wie sie jetzt erfuhren, sind bei der Abnahme des Spielplatzes am Klettergerüst, an den Sitzwürfeln und an einem Kleinkindspielgerät Mängel festgestellt worden. Die Bürgermeisterin erklärte, diese Geräte stammten alle von unterschiedlichen Herstellern. Daher nehme die Behebung der Mängel eine längere Zeit in Anspruch.

Frist für Pflegearbeiten gesetzt

Auf ihre Frage nach möglicherweise noch ausstehenden Restarbeiten auf dem Gelände erfuhren Klaus Wiegand und Christoph Malz, dass noch eine Fertigstellungspflege vorgesehen ist. Diese sei beauftragt und die zuständige Firma sei  unter Fristsetzung bereits zur Ausführung aufgefordert worden. Erst wenn alle Mängel an den Spielgeräten beseitigt sind, könne jedoch die Freigabe der Fläche erfolgen