Aktualisierung: Trinkwasserbrunnen für alle Stadtteile

In jedem Wittener Stadtteil soll es künftig einen öffentlichen Trinkwasserbrunnen geben. Das fordern unser Fraktionsvorsitzender Dr. Uwe Rath, sein Stellvertreter Christoph Malz und unser Ratsherr Tim Koch in einem gemeinsamen Antrag, der jetzt im Sozialausschuss eine Mehrheit gefunden hat. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hatte sich diesem Anliegen schon im Vorfeld angeschlossen. Bevor die Planung für den Brunnenbau begonnen kann, muss zunächst noch ein weiterer Fachausschuss zustimmen.

Der Hitze trotzen

„Die Extremtemperaturen im Sommer und die Trockenheit nehmen zu. Vor diesem Hintergrund wird die Chance auf eine kostenlose Erfrischung aus Gründen der Gesundheitsvorsorge immer wichtiger“, unterstreicht Tim Koch den großen praktischen Nutzen. „Künftig gehört es zu den Pflichtaufgaben der Städte, solche Brunnen zu betreiben“, ergänzt Christoph Malz. Über deren Anzahl und Standorte könnten diese allerdings selbst entscheiden.

Angebot muss in die Fläche gehen

„Mit unserer Initiative möchten wir sicherstellen, dass das Angebot hier so schnell wie möglich ausgebaut wird und in die Fläche geht“, erklären die Sozialdemokraten. So könne die Stadt ihrem neuen Auftrag am besten gerecht werden. Wie die Stadt ihnen auf Anfrage bereits mitgeteilt hat, bestehen in Witten noch keine Pläne für den Ausbau. Ob die Stadt ihn selbst oder über die Stadtwerke vorantreiben wird, war Mitte Oktober auch noch ungewiss.

Alter Standort Wiesenstraße  

„Voraussichtlich wird das Land den Städten dafür Fördermittel bereitstellen. Die sollten wir nach Möglichkeit nutzen“, bekräftigen unsere Ratsmitglieder. Wie sie von der Stadt erfahren haben, befand sich der einzige Wittener Trinkwasserbrunnen bis 2011 an der Wiesenstraße. Eigentümer und Betreiber waren die Stadtwerke.

Bild von congerdesign auf Pixabay

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn

Mehr zum Thema

Trauer um Walter Sander

Die Wittener Sozialdemokratie trauert um Walter Sander, der nach schwerer Krankheit verstorben ist. Walter Sander war 35 Jahre Mitglied der SPD. Die

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Scroll to Top