Kerschensteiner Straße: Bodenwellen sollen Verkehr endlich bremsen

Auf der Kerschensteiner Straße gilt Tempo 30. Doch halten sich auch alle daran? „Es wird höchste Zeit, dass die Stadt unseren Antrag aus 2018 endlich umsetzt und zum Schutz der Kinder zwischen der Einmündung Am Anger und der Hausnummer 1 zwei Bodenwellen aufpflastert“, findet unsere Ratsfrau Ayse Kaber.

Hoffnung auf den Sommer

Aktuell hat ihre dringende Nachfrage im Tiefbauamt ergeben, dass der Auftrag immerhin nicht vergessen wurde: „Derzeit ist geplant, die Arbeit im Sommer zu erledigen“, erläutert die Sozialdemokratin und sie hofft, dass es auch so kommt: „Schließlich sind in diesem Bereich nach wie vor viele Jungen und Mädchen zuhause, die häufig die Straße überqueren müssen.“

Tauglich für Linienbusse

Fast acht Jahre ist es nun her, dass der inzwischen verstorbene Ratsherr Claus Humbert im Verkehrsausschuss den Einbau von Bodenwellen erfolgreich beantragt hatte. Diese sollten so gestaltet sein, dass sie für die Linienbusse kein Problem darstellen.  Nur umgesetzt wurde das nie. Und das, obwohl unsere Fraktion die Verwaltung sowohl in 2021 als auch in 2022 daran erinnert hatte.

 Kein Personal und andere Prioritäten

„Mit dem Argument, es fehle Personal und es gebe andere Prioritäten wurde unsere Fraktion damals immer wieder vertröstet“, erklärt Ayse Kaber, die im Stadtrat inzwischen für den Annener Wahlbezirk zuständig ist. Auf ihre aktuelle Nachfrage hin habe sich der jetzige Tiefbauamtsleiter für die Verzögerung entschuldigt und nun um noch etwas mehr Geduld bis zum Sommer gebeten.       

Eigenarbeit angestrebt

„Das Amt will die Arbeiten wohl selbst erledigen und dabei bautechnisch sowie unter Kostengesichtspunkten eine gute Lösung finden“, fasst die Sozialdemokratin zusammen. Dagegen spreche – abgesehen von der langen Vorgeschichte – natürlich nichts. In 2022/23 war noch die Beauftragung eines externen Unternehmens angekündigt worden.

Gut für die Kinder

„Für die Kinder, behinderte oder ältere Menschen und alle anderen, die in diesem Bereich die Fahrbahn überqueren, wünsche ich mir, dass der Verkehr dort ab diesem Sommer nun wirklich langsamer fließt“, bekräftigt Ayse Kaber. Acht Jahre Wartezeit seien genug.    

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