Ein schöner Erfolg: DHL kündigt Lösung für Innenstadt an

Abholer von DHL-Paketen aus der Innenstadt sollen so bald wie möglich nicht mehr nach Bommern fahren müssen. Das Unternehmen DHL hat jetzt auf die dringende Bitte der SPD-Ratsfraktion reagiert und in seinem Antwortschreiben auf den offenen Brief der SPD eine Lösung in Aussicht gestellt. „Wer den Paketboten verpasst hat, kann demnach künftig seine Sendung auch im Paketshop an der Ruhrstraße 39 abholen,“ freut sich Armin Suceska.

Neue Anlaufstelle erbeten

Der Sozialdemokrat aus der Innenstadt engagiert sich als Sachkundiger Bürger im Stadtrat und hatte  DHL Ende Februar gemeinsam mit unserem Fraktionsvorsitzenden Dr. Uwe Rath und Martin Kuhn, dem verkehrspolitischen Sprecher der Fraktion, angeschrieben. In ihrem Brief hatten sie kritisiert, dass die offenbar seit November geltende Regelung zum Abholen in Bommern gerade die weniger mobilen Kund*innen benachteilige und gleichzeitig ein vermeidbares Verkehrsaufkommen verursache: „Wir möchten Sie dringend bitten, eine neue Anlaufstelle in der Innenstadt für diesen Personenkreis einzurichten. Umwelt- und Klimaschutz sind heutzutage schließlich das Gebot der Stunde. Da passen solche unternehmerischen Entscheidungen nicht ins Bild.“

Nur 30 Pakete täglich

Im Auftrag von Dr. Tobias Meyer, dem zuständigen Konzernvorstand der Deutschen Post DHL Group, antwortete nun Volker Ratzmann, Geschäftsführender Vize-Präsident für öffentliche Angelegenheiten des Unternehmens. In seinem Schreiben stellte er klar, dass auch in der Postbank-Filiale der StadtGalerie noch Pakete ausgegeben würden. Er räumt ein, dieses Angebot sei aber begrenzt „auf 30 Sendungen werktäglich.“

An Packstationen hinterlegen

Darum werde DHL nun auch den Paketshop an der Ruhrstraße einbinden, „um den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden in der Wittener Innenstadt nach kurzen Wegen künftig besser gerecht werden zu können.“  Martin Kuhn ergänzt: „Laut dem Schreiben wird DHL auch an den Packstationen im erweiterten Innenstadtgebiet verstärkt nicht direkt zustellbare Sendungen hinterlegen.“

Den Worten müssen Taten folgen

„Die Reaktion des Unternehmens ist zunächst einmal kundenfreundlich“, bewertet der Fraktionsvorsitzende Uwe Rath das Schreiben von DHL. Wenn den Worten nun auch Taten folgten und die Umsetzung die erhofften Verbesserungen bringe, sei das tatsächlich lobenswert.    

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