Buchholzer Kita: Eltern brauchen endlich Gewissheit

Die Eltern der Buchholzer Kindergartenkinder brauchen endlich Gewissheit, wie es mit ihrer Einrichtung weitergeht, findet unser Ratsherr Martin Kuhn: „Nach über einem Jahr wissen sie immer noch nicht, wie die Kita-Erweiterung gelingen soll. Es wird höchste Zeit, dass die Stadt nun handelt!“

Geduldsprobe für die Familien

In einem Antrag hat er daher gemeinsam mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Christoph Malz und der Jugendpolitikerin Christine Rose sowie mit Unterstützung der Grünen gefordert, dass die Stadt die Verhandlungen über das geeignete Neubau-Grundstück der Firma Pleiger Im Hammertal/Am Rehnocken zügig zu einem guten Abschluss bringen soll. „Neben diesem Standort sind bereits elf weitere geprüft und wieder verworfen worden“, untermauert Christine Rose die  Geduldsprobe für die betroffenen Eltern mit einer Zahl.

Die Aufspaltung der Kita droht

„Wenn mit dem Grundstückseigentümer eine Einigung über den Umgang mit den Bergbauschäden gelingt, ist die Fläche von Pleiger gut geeignet für den neuen Buchholzer Kindergarten“, bekräftigt Christoph Malz, der auch Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses ist. Zumal nur noch ein weiteres Grundstück im Gespräch ist, dessen Nutzung allerdings die Aufspaltung des Kindergartens in zwei Standorte nach sich ziehen würde.

„Das wäre keine Verbesserung“

 „Das wäre dann vielleicht eine Erweiterung, aber keine Verbesserung für alle unmittelbar Beteiligten“, verweist Martin Kuhn auf die Nachteile einer solchen Lösung für das Personal, die Eltern und die Kinder. „Die Stadt soll der Firma Pleiger anbieten, sich an den Kosten für die Sicherung der Bergbauschäden zu beteiligen“, bringt er daher seine Forderung auf den Punkt.

Spielraum für eine Kostenbeteiligung nutzen

Natürlich könne das nur in einem verhältnismäßigen, sachlich vertretbaren und rechtlich zulässigen Maße geschehen. „Wir müssen solche Spielräume jetzt nutzen, damit die Einrichtung eine gute Zukunft hat und die Eltern wissen, wie es mit ihrem Kindergarten weitergeht“, erklärt der Ratsherr für Kämpen und Buchholz.

Holzbauweise ist weiter Favorit

„Vielleicht wäre ja auch ein ideelles Entgegenkommen, z.B. bei der Namensgebung für die Kita, möglich“, haben sich die drei Ratsmitglieder der SPD überlegt. Sie möchten zudem gerne an der Idee festhalten, die neue Kita in Holzbauweise zu errichten. Von der Besichtigung einer solchen Einrichtung in Hattingen hatten die Wittener Jugendpolitiker*innen im letzten Jahr fraktionsübergreifend viele positive Eindrücke mitgebracht.

Bild von colourbox auf spd.de

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