PCB-Verdacht – Frank Krebs fordert Sachstandsbericht

Seit Monaten beschäftigt sich die Kreisverwaltung mit PCB-Funden in Ennepetal. Als Quelle für den Schadstoff gilt ein dort ansässiges Unternehmen. Heute ist bekannt geworden, dass es auch in
Witten einen Verdachtsfall gibt. Es geht um einen Betrieb, der im Rüdinghauser Gewerbegebiet angesiedelt ist.
SPD-Ratsmitglied Frank Krebs hat den Ausschussvorsitzenden und die Stadtverwaltung aus diesem Grund spontan darum gebeten, das Thema in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft,
Standortmarketing und Feuerschutz aufzugreifen. Er betont: „Aufgrund der großen Relevanz für die Öffentlichkeit wünsche ich mir am 17. März einen aktuellen Sachstandsbericht.“

Frank Krebs

Im nächsten Monat will die Kreisverwaltung Löwenzahlpflanzen im Umfeld des Unternehmens gezielt untersuchen lassen, um festzustellen, ob in Witten tatsächlich eine Gefährdung vorliegt.
Das PCB könnte durch einen speziellen Zusatzstoff in der Produktion, einen chlorhaltige Vernetzer, freigesetzt worden sein. Sein Einsatz ist erlaubt. Erkenntnisse über die Gefahr, die von ihm
ausgehen könnte, stehen offenbar noch am Anfang.

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