SPD Stadtverband Witten

Wittener Straße: Umleitung des Verkehrs belastet auch andere Stadtteile

Ratsfraktion

Aktuelle Informationen über die Auswirkungen der Baustelle an der Wittener Straße hat das Bürgerbündnis jetzt auf Initiative der SPD-Ratsfraktion vom Landesbetrieb Straßen NRW eingefordert. In einem Antrag hat sie die Stadtverwaltung beauftragt, Vertreter der Landesbehörde zu einem Bericht in die nächste Sitzung des Verkehrsausschusses am 9. Mai einzuladen. Sollte das nicht funktionieren, wird die nächste Sitzung am 28. Juni angepeilt.

„Aufgrund der Baustelle wird es durch offizielle Umleitungen und durch Ausweichverkehr zu einer Mehrbelastung für den Stadtteil Herbede, aber auch für Heven und Bommern kommen“, vermuten der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Uwe Rath (Foto) und Martin Kuhn, einer seiner Stellvertreter.

 

 

 

Für Buchholz/Kämpen befürchtet Martin Kuhn, dass durch die Sperrung der Hauptverbindung zwischen Witten und Hattingen ab Sommer nahe gelegene Seitenstraßen verstärkt befahren werden könnten: „Die Anwohner der Rüsbergstraße, des Deitermannsknapp, des Rehnocken und der Krünerstraße sind besorgt – und vermutlich zu Recht.“

 

Versetztes Parken bremst Ausweichverkehr

 

Immerhin, so der Sozialdemokrat aus Buchholz/Kämpen, habe die Stadtverwaltung in Aussicht gestellt, dass an der Rüsbergstraße das versetzte Parken angeordnet werden könnte: „So würde die Durchfahrt wesentlich unattraktiver und der Verkehr würde gebremst“, erläutert Martin Kuhn. Die Stadtverwaltung wolle dazu in der Juni-Sitzung des Verkehrsausschusses einen Beschlussvorschlag vorlegen. „Dort könnte eine positive Entscheidung fallen.“

 

Lösungsvorschläge

 

Martin Kuhn wünscht sich hier wie auch an anderen Stellen konkrete Lösungsvorschläge von der Stadt. Diese sei schließlich durch Kooperationsgespräche in die Planung der Baustelle mit eingebunden. Doch natürlich sei die Voraussetzung dafür, dass der Landesbetrieb Straßen NRW die Details festlegt und dann darüber in der Sitzung informiert.

 

Mehrbelastung für Heven und Bommern

 

„Auch in Heven und Bommern drohen Verkehrsbelastungen“, macht der Fraktionsvorsitzende Uwe Rath auf weitere denkbare Auswirkungen der Bauarbeiten aufmerksam. So sei in Heven mit einer Zunahme des Verkehrs im Umfeld der Autobahnauffahrt zu rechnen. Vermutlich würden Autofahrer auf ihrem Weg in die Wittener Innenstadt auch über die Krünerstraße fahren und von dort aus den Bodenborn in Bommern benutzen.

„Der Baustellenstart ist schon mehrfach verschoben worden“, weiß Martin Kuhn. Wenn es im Sommer losgeht, sei es höchste Zeit, sich auf die drohenden Mehrbelastungen einzustellen und sie so gut wie möglich zu minimieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

RALF-KAPSCHACK.DE

 

Dr. Nadja Büteführ

 

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