SPD Stadtverband Witten

Stadt musste Haus in der Steinstraße für unbewohnbar erklären

Ratsfraktion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Stadt sah sich am Montag gezwungen, das unter Denkmalschutz stehende Doppelhaus Steinstraße 12-14 für unbewohnbar zu erklären. Diese Nachricht hat die SPD-Fraktion im Rat mit großer Betroffenheit aufgenommen, denn sie setzt sich für den Erhalt bezahlbaren Wohnraums ein.

 

Wie SPD-Ratsmitglied Patricia Podolski erfuhr, sah sich die Stadtverwaltung zu diesem Schritt veranlasst, da der nicht aus Witten stammende Eigentümer für die Energiekosten des Gebäudes schon länger nicht mehr aufgekommen ist. Die Stadtwerke habe die Energieversorgung daher abgeklemmt.

 

Heizung war defekt

 

„Offenbar gibt es dazu auch eine längere Vorgeschichte“, erläutert Patricia Podolski. Nach Angaben der Stadt sei das Haus auch nicht mehr in einem Zustand, in dem ein geordnetes Wohnen möglich gewesen wäre: „Unter anderem war die Heizung defekt.“ Das Gebäude galt eine Weile als leer stehend.

Trotzdem hielten sich zuletzt wohl wieder Einzelpersonen und eine Familie in dem Doppelhaus auf. „Nach unseren Informationen hatte die Stadt ihnen angekündigt, dass die Stadtwerke den Strom und das Wasser abstellen werden und ihnen geraten, sich über das Sozialamt oder die Caritas neuen Wohnraum vermitteln zu lassen“, erläutert Claus Humbert, der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion. Offenbar haben alle Betroffenen mittlerweile Alternativen gefunden.

 

Stadt kann neuen Wohnraum vermitteln

 

„Keiner weiß derzeit, ob das längerfristige Lösungen sind. Das Vermittlungsangebot der Stadt sollten die Betroffenen daher dringend annehmen“, rät Patricia Podolski. Sollte es in den nächsten Monaten zu einer Zwangsversteigerung des Gebäudes kommen, wünschen sie und Claus Humbert sich einen Eigentümer, der das Haus wieder in einen guten Zustand bringt und darin bezahlbaren Wohnraum anbietet: „Den braucht unsere Stadt sehr dringend.“

 

 

 

 
 

RALF-KAPSCHACK.DE

 

Dr. Nadja Büteführ

 

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