SPD Stadtverband Witten

Raser mit lauten Motoren „terrorisieren“ Teile der Innenstadt

Ratsfraktion

Von lauten Motoren und zu schnellen Fahrzeugen fühlen sich viele Anwohner und Passanten in der Innenstadt geradezu „terrorisiert.“ Bei der SPD-Ratsfrau Patricia Podolski kommen immer wieder Beschwerden über rücksichtsloses Fahrverhalten an: „Betroffen sind die Ruhr- und Hauptstraße sowie die Wiesen-, Stein- und Oststraße“, erklärt die Sozialdemokratin.

 

 

 

 

 

Der Ärger beginne manchmal schon am späten Nachmittag. „Vor allem ist das Problem aber in den Abend- und Nachtstunden relevant“, berichtet Patricia Podolski. Der Lärm störe die Ruhe der Anwohner, und die rasenden Fahrzeuge seien ein Sicherheitsrisiko für so manchen Fußgänger – „ganz zu schweigen von der Umweltbelastung durch die Abgase“, ergänzt die Lokalpolitikerin. Außerdem leide die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt durch solche Rücksichtslosigkeit beträchtlich.

 

Poser-Kontrollen

 

All` das ist für sie Grunde genug, sich gemeinsam mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Martin Kuhn in einer Anfrage an die Stadtverwaltung zu wenden. Die beiden Ratsmitglieder wünschen sich, dass die Geschwindigkeitsüberwachung in der Innenstadt grundsätzlich verstärkt wird. „Sind auch nächtliche Kontrollen der Polizei oder nächtliche Einsätze der städtischen Blitzer-Wagen denkbar?“, fragen sie weiter. Außerdem regt Patricia Podolski so genannte Posing-Kontrollen in den kritischen Zeiträumen an. „Dabei winkt die Polizei Fahrzeuge mit auffälligen Motorengeräuschen heraus, um zu kontrollieren, ob unzulässige technische Veränderungen an ihnen vorgenommen wurden“, erläutert sie.

 

Neuer Blitzer?

 

„Was sagen die Statistiken zu den Temposündern über das Fahrverhalten junger Autofahrer in Witten aus“, fragt sich Martin Kuhn. Er möchte in Erfahrung bringen, wie oft Angehörige dieser Gruppe durch Geschwindigkeitsüberschreitungen auffällig werden.

Die beiden Sozialdemokraten bitten die Stadtverwaltung auch um eine Einschätzung zur Aufstellung eines stationären Blitzers an der Ruhr-/Hauptstraße durch den EN-Kreis. Außerdem erkundigen sie sich nach denkbaren baulichen Gegenmaßnahmen in den betroffenen Straßen. „Es sollte gegengesteuert werden, damit die Anwohner nicht länger gestört werden – und natürlich bevor sich auch in unserer Stadt noch ein schlimmer Unfall ereignet“, fordert Martin Kuhn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

RALF-KAPSCHACK.DE

 

Dr. Nadja Büteführ

 

Mitmachen

 

WebsoziInfo-News

20.09.2018 18:24 Gute-Kita-Gesetz: Gute Betreuung, weniger Gebühren
Das Bundeskabinett hat am 19.09.2018 den Entwurf für ein Gute-Kita-Gesetz beschlossen. Damit ist die Grundlage für gute Bildung und Betreuung von Anfang an gelegt. Damit jedes Kind die gleichen Startchancen bekommt – unabhängig vom Einkommen der Eltern und vom Wohnort. „Noch nie hat eine Bundesregierung so viel Geld in die Betreuung der Kleinsten investiert: Bis

20.09.2018 18:19 Starke Familien
Mehr Zeit und mehr Mittel für das ElternGeld, neue Freiräume für Eltern, bessere Chancen für Kinder. Das wollen wir schaffen, damit Familien ihr Leben so organisieren können, wie sie es wollen. Für Kinder Für bessere Kitas und Schulen und für den Abbau von Kita-Gebühren nehmen wir ab 2019 rund 7,5 Milliarden € in die Hand. Für Kinder

19.09.2018 18:21 Andrea Nahles: Zur aktuellen Lage
Seit gestern Abend ist klar: Der Verfassungsschutzpräsident muss gehen. Das hat die ganze SPD gemeinsam gefordert, weil er das Vertrauen in eine seriöse und faktenbasierte Arbeit verspielt hat und zum Stichwortgeber für Verschwörungstheoretiker geworden ist. Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz muss das Vertrauen der gesamten Bundesregierung genießen. Deswegen war die Ablösung von Herrn Maaßen

18.09.2018 07:44 Wichtiger Schritt für mehr Rechtssicherheit
Bundesministerin Katarina Barley hat einen guten Gesetzentwurf zur Bekämpfung missbräuchlicher Abmahnungen vorgelegt, der die Forderungen der Koalitionsfraktionen vom 15. Juni 2018 umsetzt. Der Gesetzentwurf schiebt missbräuchlichen Abmahnungen auf allen Rechtsgebieten einen Riegel vor. „Abmahnungen sind ein wichtiges Instrument um fairen Wettbewerb sicherzustellen, aber es gilt, Missbrauch zu verhindern, um sowohl kleine Unternehmen und Vereine ebenso

17.09.2018 15:44 Das Baukindergeld startet am 18. September
Für die SPD-Bundestagsfraktion ist das Baukindergeld ein Baustein für mehr bezahlbaren Wohnraum. Unsere Wohnraumoffensive ist ein Maßnahmenbündel für mehr Wohnungsbau und mehr Mietschutz. Unsere Ansage: Trendwende im Wohnungsbau jetzt. „Mit der SPD wurde das Baukindergeld ermöglicht. Es ist ein wesentlicher Baustein, um gerade Menschen mit Kindern die Eigentumsbildung zu ermöglichen. Die eigene Wohnung schafft soziale

Ein Service von websozis.info