SPD Stadtverband Witten

Nutzt ein dynamisches Parkleitsystem der Innenstadt?

Ratsfraktion


Armin Suceska ist Ratsmitglied für die Innenstadt.

Wer mit dem Auto zum Einkauf in die Innenstadt fährt, steuert gern seinen Lieblingsparkplatz an. Aber was, wenn der voll ist? Dann beginnt die Suche nach der nächstbesten Alternative. „Wäre es nicht viel besser, wenn die Autofahrer schon bei der Anfahrt darüber informiert werden, wo gerade Plätze frei sind?“, gibt Martin Kuhn, einer der stv. Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion, zu bedenken. Um die Verkehrs- und Luftbelastung der Innenstadt so gering wie möglich zu halten, haben die Sozialdemokraten darum gemeinsam mit der CDU-Fraktion gerade einen Antrag auf den Weg gebracht, der die Anschaffung eines dynamischen Parkleitsystems in den Blick nimmt. In der November-Sitzung des Verkehrsausschusses soll darüber diskutiert werden.

 

 

Ob sich der Aufbau eines solchen Systems für die Innenstadt lohnt, soll die Stadtverwaltung im Rahmen einer angedachten Bestandsaufnahme der Parkplatzsituation in der Innenstadt prüfen. SPD und CDU wollen in ihrem Antrag die Verwaltung beauftragen, diese Arbeiten zügig in Angriff zu nehmen und dabei auch die Kosten für Planung und Anschaffung eines dynamischen Parkleitsystems zu ermitteln.

 

Fördermittel und externe Partner

 

„Gleichzeitig soll geklärt werden, ob für den Aufbau des Leitsystems auch öffentliche Fördermittel in Anspruch genommen werden können“, erklärt Armin Suceska, Ratsherr aus der Wittener Innenstadt. Schließlich sei die Stadt finanziell nicht auf Rosen gebettet. Aus diesem Grund solle auch untersucht werden, ob sich bei Planung, Aufbau und Betrieb des Parkleitsystems externe Kooperationspartner anbieten.

 

Parkraum kommt unter die Lupe

 

Aus Sicht von Martin Kuhn ist die Gelegenheit für den Antrag günstig, weil die Stadtverwaltung sich ohnehin anschickt, im Rahmen eines neuen Verkehrskonzeptes für die Innenstadt auch die Parkplatzsituation unter die Lupe zu nehmen. „Die Struktur der Parkgebühren, die Parkdauer, Stellplatzangebot und -nachfrage – alles kommt dabei auf den Prüfstand.“ Für manches Problem sei vielleicht das Parkleitsystem die Lösung.

 

Schneller am Ziel

 

„Kosten und Nutzen müssen dabei natürlich genau gegeneinander abgewogen werden“, betont Armin Suceska. Grundsätzlich sieht er einen Handlungsbedarf, weil die Suche nach freien Parkplätzen in der Innenstadt mehr Zeit als nötig in Anspruch nimmt. Dadurch ergebe sich eine vermeidbare Verkehrs- und Luftbelastung und die Parkplatzsuche sei für die Kunden des Einzelhandels unattraktiv: „Sie werden durch die Suche eher abgeschreckt und steuern lieber die kostenlosen Parkplätze der Einkaufszentren auf der Grünen Wiese an.“

 

Park & Ride-Konzept

 

Einen weiteren Vorteil erläutert Martin Kuhn: „In ein dynamisches Parkleitsystem ließe sich ein Park & Ride-Konzept integrieren. Das wäre z.B. während der jährlich stattfindenden Zwiebelkirmes eine gute Möglichkeit, die Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln ans Ziel zu bringen.“

 
 

RALF-KAPSCHACK.DE

 

Dr. Nadja Büteführ

 

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