SPD Stadtverband Witten

Muttental: Keine Pferde auf den Hauptweg schicken

Ratsfraktion

Pferde sind schön anzusehen. Doch wenn Spaziergänger und Reiter sich auf zu engem Raum begegnen, ist das nicht immer ein Grund zur Freude. SPD-Ratsherr Klaus Wiegand (Foto) betrachtet daher die Entscheidung des Kreises, befestigte Spazierwege auch für das Reiten freizugeben, mit Skepsis. Vor allem auf dem Hauptweg im Muttental sei das überhaupt nicht machbar.

 

 

 

 

 

„Bei aller Sympathie für den Reitsport wirft diese neue Situation sogar in mehrfacher Hinsicht grundsätzliche Probleme auf“, stellt der Bommeraner seine Sicht der Dinge dar. Neben dem Sicherheitsaspekt verweist er auf die Hinterlassenschaften der Pferde. „Außerdem werden die befestigten Wege dadurch natürlich in besonderem Maße strapaziert. Diesen Qualitätsverlust bekommen vor allem die Spaziergänger zu spüren“, ergänzt der Sozialdemokrat.

 

Liste sollte Ausnahmen benennen

 

Aus diesem Grunde hat er eine Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet. So möchte er in Erfahrung bringen, ob die Stadt bestimmte Wege von dieser Regelung ausnehmen kann. „Erarbeitet sie vielleicht schon eine Liste von Wegen, die für Pferde weiter gesperrt bleiben sollen?“, fragt Klaus Wiegand weiter.

 

Konflikte sind zu erwarten

 

Aus seiner Sicht müsste der Hauptweg durch das Muttental ganz oben auf dieser Liste stehen. „Da es sich um einen touristischen Anziehungspunkt handelt, sind dort vor allem an Wochenenden zahlreiche Spaziergänger und auch Radfahrer unterwegs“, beschreibt er die Lage. Wenn dann noch Pferde sich im Slalom einen Weg durch die vielen Menschen bahnen müssten, führe das doch allzu schnell zu Problem- und Konfliktsituationen. Diesen Weg für Pferde weiter zu sperren bedeute auch für die Reiter keine große Einschränkung: „Dort gibt es bereits einen Reitweg, auf dem sie sich mit ihren großen Vierbeinern ungestört bewegen können.“

 

 

 
 

RALF-KAPSCHACK.DE

 

Dr. Nadja Büteführ

 

Mitmachen

 

WebsoziInfo-News

18.10.2018 18:53 Weiterer Schritt in die moderne Arbeitswelt: Gesetz zur Brückenteilzeit verabschiedet
Lange lag das Vorhaben auf Eis. Nun hat die Koalition das erste große Gesetzgebungsverfahren mit einem ihrer zentralen Anliegen für mehr Zeitsouveränität durch die Brückenteilzeit erfolgreich durchgesetzt. Ab 1.1.2019 gibt dieses Gesetz vielen Beschäftigten die Möglichkeit, in einem Zeitraum von einem bis fünf Jahren in Teilzeit zu gehen und zwar ganz ohne Begründung. Das Rückkehrrecht

17.10.2018 18:51 Katarina Barley und Udo Bullmann werden zusammen die Führung des Europawahlkampfs der SPD übernehmen.
Dazu erklärt der Vorsitzende der S&D-Fraktion im Europäischen Parlament, Udo Bullmann: Ich freue mich, dass wir heute gemeinsam in einer starken Doppelspitze mit Katarina Barley in Richtung Europawahl starten! Andrea Nahles und ich waren uns frühzeitig einig, dass wir die deutsche Justizministerin als Spitzenkandidatin gewinnen wollen. Das wird eine klasse Zusammenarbeit! Ich freue mich auf die

16.10.2018 20:24 Bundesregierung geht gegen Umsatzsteuerbetrug vor
Mit dem Gesetzentwurf zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet geht die Bundesregierung stärker gegen Umsatzsteuerbetrug vor. Außerdem wird eine steuerliche Förderung der E-Mobilität eingeführt. „In der heutigen Anhörung zum Gesetzentwurf zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet stand die Haftung der Plattformbetreiber für nicht bezahlte Umsatzsteuer und die

16.10.2018 20:23 Beim Brexit ist noch immer eine Lösung möglich!
Die Verhandfungen zwischen der EU und Großbritannien zum Brexit stehen auf der Kippe. SPD-Fraktionsvize Post appelliert an die Vernunft aller Beteiligten – die Lage sei ernst. „In den Brexit-Verhandlungen kommt es jetzt auf Vernunft und einen kühlen Kopf auf allen Seiten des Verhandlungstisches an. Alle müssen sich des Ernstes der Lage bewusst sein. Es geht in den Verhandlungen

15.10.2018 06:20 SPD-Chefin Nahles zur Landtagswahl in Bayern
„Eine bittere Niederlage“ Über 10 Prozent Verluste muss die SPD in Bayern hinnehmen. Ähnlich viel verliert die CSU. Klarer Wahlgewinner sind die Grünen, die rund 10 Prozent zulegen konnten und mit 18,5 Prozent nun zweitstärkste Kraft in Bayern sind. Auch die AfD gewinnt stark hinzu und kommt auf rund 11 Prozent. Von einem „schlechten Ergebnis“

Ein Service von websozis.info