SPD Stadtverband Witten

Müllcontainerstandorte sollen benutzerfreundlicher werden

Ratsfraktion

Beschwerden über den schlechten Zustand der Müllcontainer-Standorte im Stadtgebiet hören die Ratsmitglieder von SPD und CDU beinahe täglich. Vertreter beider Fraktionen haben sich darum intensiv Gedanken darüber gemacht, wie sie trotz der knappen städtischen Finanzen nachhaltige Verbesserungen erreichen können.

Spezielle Probleme gibt es an den Standorten, die keinen festen Untergrund haben, z.B. hinter der Rettungswache in Herbede. „Dort ist der Boden uneben, die Container stehen kreuz und quer, und bei Regenwetter wird es rutschig“, weiß die Herbeder Sozialdemokratin Sabine Marunga.

 

 

Oft sind die Standorte auch verdreckt und es entwickelt sich dadurch eine Negativ-Spirale“, beschreibt CDU-Ratsherr Simon Nowack ein weiteres allgemeines Ärgernis. Die Sozialdemokratin und der CDU-Ratsherr haben darum jetzt einen gemeinsamen Antrag vorgelegt. Nach Gesprächen mit dem Entsorgungs-Unternehmen AHE ist Simon Nowack  zuversichtlich, dass es Verbesserungen unterstützen würde. „Daher beauftragen wir die Verwaltung, mit AHE umgehend Gespräche über ein Gestaltungskonzept für die Müllcontainer-Standorte im Stadtgebiet zu führen“, erläutert Simon Nowack.

 „Dabei soll ausgelotet werden, wie viel Geld die Stadt für die Umsetzung selbst in die Hand nehmen müsste“, ergänzt die SPD-Ratsfrau Sabine Marunga. Über das  Ergebnis solle dann die Politik entscheiden. Der Antrag fordert, dass vorsorglich eine geringe vertretbare Summe dafür im aktuellen Doppelhaushalt bereitgestellt werden soll.

 

Pilotprojekt in Herbede

 

„Falls das Gestaltungskonzept zu teuer sein sollte, möchten wir aber nicht alles beim alten belassen“, erklärt Sabine Marunga. Dann soll ein Pilotprojekt gestartet werden: Der Untergrund des Containerstandortes hinter der Rettungswache in Herbede  würde dann geebnet, geschottert und verdichtet. Anschließend soll die Verwaltung prüfen, ob diese kostengünstige Möglichkeit die Standortqualität nachhaltig verbessert hat.

„Wenn sich die Methode bewährt, soll das Modell auch auf andere Standorte im Stadtgebiet übertragen werden, die keinen befestigten Untergrund haben“, erläutert Simon Nowack. Für die Umsetzung soll die Verwaltung nach dem Wunsch der beiden Antragsteller dem Rat eine Rangordnung vorschlagen, die dann nach und nach abgearbeitet wird. 

 

Positive Entwicklung

 

„Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem Antrag eine positive Entwicklung anstoßen können“, betonen Simon Nowack und Sabine Marunga einhellig. Das Gesamtkonzept würde die Befestigung und Begrünung der Sammelstellen sowie ihre barrierearme -  wenn nicht barrierefreie – Gestaltung in Angriff nehmen. Durch die Schotterung der unbefestigten Flächen könnten dort einfache, aber wirksame Verbesserungen erreicht werden. Die Kosten dafür dürften sich pro Standort laut einer Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage der SPD-Fraktion auf ca. 6000 Euro belaufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

RALF-KAPSCHACK.DE

 

Dr. Nadja Büteführ

 

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