SPD Stadtverband Witten

Hausbesuche für alle ab 75 - Fraktion lotet neue Wege der Seniorenberatung aus

Ratsfraktion

Beratung und Information in den eigenen vier Wänden könnte es künftig für alle Wittener Seniorinnen und Senioren ab 75 Jahren geben, wenn die Stadtverwaltung positiv auf eine aktuelle Anfrage der SPD-Ratsfraktion reagiert. „Wir haben uns dafür die Stadt Oberhausen zum Vorbild genommen“, erklären die beiden Ratsmitglieder Patricia Podolski und Claus Humbert, die gemeinsam mit der stv. Fraktionsvorsitzenden Beate Gronau den Vorstoß für eine Aufsuchende Pflege- und Seniorenberatung in Witten unternommen haben.

 

 

 

Auch in Oberhausen setzt sich die SPD dafür ein, dass alle Einwohner und Einwohnerinnen ab 75 Jahren künftig Post von der Stadt bekommen. Das Schreiben beinhaltet das Angebot für einen Hausbesuch. „So können sich die Adressaten den eventuell mühsamen Weg ins Rathaus ersparen und es tauchen erst gar keine Schwellenängste auf“, hebt Claus Humbert, sozialpolitischer Sprecher der Wittener SPD-Fraktion, Vorteile hervor. „Dazu kommt noch, dass die Berater Fragen zu Erleichterungen in der Wohnung viel besser und schneller beantworten können. Sie sind ja schon an Ort und Stelle“, ergänzt Patricia Podolski.

Grundsätzlich könnten die Berater bei ihren Besuchen aber auch einfach erläutern, wo Infos zu Pflegeangeboten zu finden sind, wo nachmittags ein Tanztee stattfindet oder wie das Abo zu kündigen ist, das den Senioren möglicherweise aufgeschwatzt wurde.

 

Ergänzendes Angebot

 

„Viele Menschen kennen die lokalen Beratungsangebote gar nicht. Manche von ihnen würden auch nicht allein danach suchen. Aktiv auf diese Personengruppe zuzugehen ist daher der richtige Weg“, denkt die stv. Fraktionsvorsitzende der SPD, Beate Gronau.

Aus Sicht der Sozialdemokraten ist es der Wunsch der meisten Seniorinnen und Senioren, so lange wie möglich selbständig leben zu können. Um sie bestmöglich dabei unterstützen zu können, möchten die Ratsmitglieder von der Stadtverwaltung wissen, ob es mit dem vorhandenen Personal möglich wäre, ergänzend zu der zentralen Beratung und dem Angebot in Apotheken der Stadtteile künftig auch Hausbesuche zu organisieren.

 

Zeit umschichten

 

„Möglicherweise könnten auch Veränderungen der anderen Angebote den nötigen zeitlichen Freiraum dafür schaffen“, regt Patricia Podolski an. Sie möchte zudem gerne in Erfahrung bringen, wie stark die bisherigen Angebote der städtischen Senioren- und Pflegeberatung genutzt werden.

Mit ihrer Anfrage möchten die Sozialdemokraten auch klären, unter welchen Voraussetzungen die Stadtverwaltung das Zusatz-Angebot einrichten könnte. Falls die Stadt ablehnend reagieren sollte, möchten sie wissen, was gegen die Einführung von Hausbesuchen spricht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

RALF-KAPSCHACK.DE

 

Dr. Nadja Büteführ

 

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