SPD Stadtverband Witten

Erfolgsprojekt "Crengeldanz hält zusammen" ist gefährdet

Ratsfraktion

Mit großer Sorge sieht die SPD-Ratsfraktion, dass die Förderung für das erfolgreiche Eltern-Kind-Projekt „Crengeldanz hält zusammen“ der AWO zum Jahresende ausläuft. Der sozialpolitische Sprecher Claus Humbert (Foto) und der Fraktionsvorsitzende Dr. Uwe Rath haben aus diesem Grund eine Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet, die ergründen soll, wie das erfolgreiche Angebot abgesichert werden könnte. Der Treffpunkt für Eltern und Kinder findet seit Dezember 2016 besonders bei Familien mit Migrationshintergrund großen Zuspruch und hat sich im Quartier schnell zu einem wichtigen Dreh- und Angelpunkt entwickelt.

 

 

Grundschulkinder, die in der Offenen Ganztagsgrundschule am Crengeldanz keinen Platz mehr finden konnten, werden dort beispielsweise nach Schulschluss betreut und so von der Straße geholt. Um den Fortbestand des Projektes zu sichern, wären im günstigsten Fall „nur“ 25 000 Euro nötig. Mit ihnen könnte die Förderlücke, die zwischen dem Jahresende und einer möglichen Fortsetzung ab dem 1. April 2018 klafft, geschlossen werden. „Möglicherweise wird die neue Landesregierung das Programm aber auch nicht fortsetzen“, befürchten Uwe Rath und Claus Humbert.

 

Kinder benötigen Betreuung 

 

Dieser Entwicklung möchten sie vorbauen: „Wir möchten nicht, dass die Kinder künftig nach der Schule wieder ohne Betreuung auf der Straße stehen und, dass die Eltern keine Anlaufstelle mehr haben.“ Mit ihrer Frage nach finanzieller Unterstützung durch die Stadt setzen sie Nachdruck hinter eine Bitte, die auch die AWO schon an die Verwaltung herangetragen hat.

 

Rettungsanker für das Hilfsangebot

 

Sie fordern die Stadt gleichzeitig auf, eine alternative Finanzierung durch das Förderprogramm „Starke Quartiere, starke Menschen“ zu prüfen. Außerdem möchten sie in Erfahrung bringen, welche neuen Perspektiven die Stadt den Menschen am Crengeldanz eröffnen kann, wenn alle Rettungsversuche für das Hilfsangebot scheitern. Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Nadja Büteführ hat sich in die Debatte eingeschaltet und stellt sich ohne Wenn und Aber hinter das Projekt: „Genau solche Angebote brauchen wir. Dort wird Integration gelebt“, lobt sie die geleistete Arbeit und kündigt an, dass sie sich in Düsseldorf dafür stark machen wird, dass sie fortgesetzt werden kann.

 
 

RALF-KAPSCHACK.DE

 

Dr. Nadja Büteführ

 

Mitmachen

 

WebsoziInfo-News

18.07.2018 19:54 Die Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse beginnt ihre Arbeit
Heute hat das Bundeskabinett die Einsetzung einer Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse beschlossen. Die Kommission soll aus Vertretern der Bundesregierung, der Bundesländer und der Kommunalen Spitzenverbände bestehen. „Wir haben uns bei den Koalitionsverhandlungen erfolgreich für die Einrichtung einer Kommission ‚Gleichwertige Lebensverhältnisse‘ eingesetzt. Unterteilt wird die jetzt beschlossene Kommission in sechs verschiedene Unterarbeitsgruppen, die jeweils selbständig über

18.07.2018 19:52 Künstliche Intelligenz für alle
Das Bundeskabinett hat heute Eckpunkte für eine Strategie „Künstliche Intelligenz“ (KI) beschlossen. Die SPD-Bundestagsfraktion wird die parlamentarische Debatte bis zur Vorstellung der endgültigen Strategie vorantreiben und aktiv auf die neuen Chancen im Bildungs- und Forschungsbereich eingehen. „Wir unterstützen die im neuen Eckpunktepapier angedachte Stärkung der KI-Forschung in Deutschland und Europa. Als zentrale Technologie der Digitalisierung

10.07.2018 16:01 Nationale Behörden müssen sich schneller europaweit austauschen
Debatte um besseren Schutz vor EU-Lebensmittelskandalen „Die nationalen Behörden müssen Problemfälle schneller dem europaweiten Schnellwarnsystem melden. Damit haben wir ein starkes Instrument an der Hand, um verunreinigte, falsch deklarierte oder gar gesundheitsgefährdende Produkte möglichst rasch aus dem Verkehr zu ziehen“, sagt die SPD-Europaabgeordnete Susanne Melior, Mitglied im Ausschuss für Lebensmittelsicherheit. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat am Dienstag,

10.07.2018 15:59 SPD- Ostbeauftragter Dulig fordert Wahrheitskommission zur Aufarbeitung der Treuhand
Martin Dulig, SPD-Ostbeauftragter, fordert zur Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand die Einsetzung einer Wahrheitskommission, um damit die gesamtdeutsche Debatte über die Nachwendezeit voranzubringen: „Ich bin sicher, wenn wir im Osten in die Zukunft wollen, müssen wir erst einmal hinter uns die Geschichte aufräumen. Eine Wahrheitskommission zur Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand muss dazu ein zentrales

07.07.2018 09:17 Etappensieg für die Freiheit des Internets
Chance auf Korrektur der umstrittenen Urheberrechtsreform Eine knappe Mehrheit der Europaparlamentarier hat am Donnerstag, 5. Juli 2018, die umstrittene Urheberrechtsreform zunächst gestoppt. Die Trilog-Verhandlungen über die neuen Vereinbarungen werden vorerst nicht starten. Kontrovers sind insbesondere die neuen Bestimmungen zu sogenannten Uploadfiltern. „Uploadfilter gefährden die Meinungsfreiheit. Algorithmen sind nicht in der Lage, eine Urheberrechtsverletzung von einer

Ein Service von websozis.info