SPD Stadtverband Witten

"Der Motorenlärm muss aufhören“

Ratsfraktion

Aufheulende Motoren und quietschende Reifen – nicht nur die Bewohner einiger Innenstadtstraßen haben die Nase voll von dem Lärm, den manche Autofahrer absichtlich verursachen „Nach meiner Anfrage zu solchen Lärmbelästigungen für die Innenstadt haben sich bei mir und anderen Fraktionsmitgliedern auch etliche Bürger aus anderen Stadtteilen gemeldet“, bekräftigt die SPD-Ratsfrau Patricia Podolski. Sie kündigt daher an, dass sie sich gemeinsam mit anderen Betroffenen wie Petra Schubert ( Ardeystraße, Annenstraße) dringend dafür einsetzen wird, dass diese Störungen aufhören: „Letztendlich wird die Wohnqualität dadurch erheblich beeinträchtigt“, erklärt die Sozialdemokratin. Und nicht nur das: „Es geht auch um die Gefährdung von Kindern.“ Schließlich seien die Freunde brüllender Motoren nicht nur am späten Abend und nachts unterwegs. Manchmal beginne der Ärger schon am späten Nachmittag

 

 

Durch ihre Anfrage hat Patricia Podolski von der Stadtverwaltung erfahren, dass die Geschwindigkeitskontrollen in betroffenen Bereichen grundsätzlich verstärkt werden können. Nächtliche Einsätze hätten Polizei und Stadtverwaltung grundsätzlich nicht angedacht. „Für die Zukunft sind verstärkte Kontrollen geplant“, heißt es dazu jedoch ein wenig schwammig in der Antwort der Stadtverwaltung. Zumindest sporadisch könne ein Lasermessgerät der Polizei zum Einsatz kommen.

 

Polizei lehnt Posing-Kontrollen ab

 

Posing-Kontrollen wie Patricia Podolski sie anregen wollte, befürwortet die Stadtverwaltung nach Rücksprache mit der Polizei auch künftig eher nicht: Es sei schließlich nur durch konkrete technische Messungen gerichtsfest nachzuweisen, dass Motoren zu laut sind oder Autos zu schnell fahren. „Dazu kommt, dass die PS und hubraumstarken Fahrzeuge schon im zugelassenen Rahmen erheblichen Krach verursachen können“, erläutert die Stadtverwaltung die Haltung der Polizei weiter. Unabhängig davon würden auffällige Fahrzeuge soweit möglich grundsätzlich angehalten und einer genauen Kontrolle unterzogen.

 

„Stationärer Blitzer wäre keine Hilfe“

 

Auch der Idee, die Kreisverwaltung um die Aufstellung eines stationären Blitzers an der Hauptstraße zu bitten, kann die Stadt nicht viel abgewinnen. Sie weist darauf hin, dass sie eine solche Anlage durchaus auch auf eigene Kosten aufbauen und betreiben könnte. Aus ihrer Sicht mache das aber keinen Sinn, denn die Einheimischen, die in der Innenstadt unterwegs sind, würden sich sehr schnell darauf einstellen. Zu befürchten seien dann sogar negative Effekte: „Das Abbremsen kurz vor der Messanlage und danach Beschleunigen mit deutlich erhöhtem Geräuschpegel.“ Darüber hinaus sei mit zusätzlichen Kosten durch Vandalismusschäden zu rechnen.

„Eine zeitnahe Beantwortung unsere Frage nach verkehrsbremsenden baulichen Maßnahmen in der Ruhr-, Haupt-, Wiesen-, Stein-, und Oststraße war der Stadtverwaltung leider nicht möglich“, bilanziert Patricia Podolski. Doch die SPD-Fraktion bleibe am Ball: „So oder so. Dieses aggressive Fahrverhalten muss gestoppt werden. Das ist keinem Anwohner zuzumuten.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

RALF-KAPSCHACK.DE

 

Dr. Nadja Büteführ

 

Mitmachen

 

WebsoziInfo-News

14.01.2019 18:16 Kinder, Chancen, Bildung – Wir wollen, dass Deutschland das kinderfreundlichste Land in Europa wird!
Starke Kinder – starkes Land Die SPD steht dafür, dass jedes Kind es schaffen kann. Wenn wir für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen wollen, müssen wir bei den Kindern beginnen. Denn Kinder machen unser Land auch in Zukunft stark. Deshalb müssen wir allen Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen, und jedem Kind die Chance geben, seine Potenziale

14.01.2019 17:56 Europa: Beschlusspapier Klausur der SPD-Bundestagsfraktion am 10./11. Januar 2019
Darum geht es uns: Wir wollen, dass diese Europawahl eine Entscheidung für mehr Gerechtigkeit, für mehr Demokratie, letztlich für mehr Europa wird. Wir wollen mehr Investitionen in den Zusammenhalt und die Zukunft Europas. Wir wollen eine verbindliche europäische Sozialagenda und eine gerechte Besteuerung der Internetgiganten. Wir wollen über Bildung, Wissenschaft und Forschung eine gute Zukunft

14.01.2019 16:47 Die Grundsteuer ist zu wichtig für parteipolitischen Streit
Die Grundsteuer muss laut Verfassungsgericht refomiert werden. Über die Art der Reform debattieren SPD- und Unionsfraktion. Achim Post mahnt, im Interesse der Gemeinden schnell zu einer Einigung zu kommen. „Die Vorschläge von Finanzminister Scholz zur Reform der Grundsteuer sind ausgewogen und vernünftig. Sie sind eine gute Basis für die weitere Debatte, die jetzt zügig zu tragfähigen Ergebnissen führen muss.

14.01.2019 16:46 Das rechtsextreme Netzwerk NSU 2.0 muss sofort aufgedeckt werden
In Hessen besteht der Verdacht auf ein rechtsextremes Netzwerk, ein NSU 2.0 – wie es sich offenbar selbst nennt. Dabei geht es auch um mögliche rechtsextreme Beamte innerhalb der Frankfurter Polizei. Eva Högl erhöht nun den Druck. „Die jetzt bekannt gewordenen neuen Fakten zum Frankfurter NSU-2.0-Skandal werfen ein zweifelhaftes Licht auf die polizeiinternen Aufklärungsprozesse. Dass der Kreis von

09.01.2019 20:10 Bundesregierung will Gemeinnützigkeit von Freifunk anerkennen
Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt die Initiative von Bundesfinanzminister Olaf Scholz zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit von Freifunk. Die Bundesregierung wird hierzu einen Gesetzentwurf zur Änderung des Gemeinnützigkeitsrechts auf den Weg bringen. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich für eine zeitnahe Umsetzung ein. „Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit ist ein richtiges und wichtiges Signal für das zivilgesellschaftliche Engagement der Freifunk-Initiativen und

Ein Service von websozis.info