SPD Stadtverband Witten

Antrag weist den Weg zur Smart City Witten

Ratsfraktion

 

 

 

 

 

Eine Digitalisierungsstrategie für die Smart City Witten fordern die SPD-Ratsmitglieder Beate Gronau und Frank Krebs (Foto). Auf ihre Initiative hin hat das Bürgerbündnis aus SPD und CDU einen Antrag auf den Weg gebracht, über den der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Feuerschutz in seiner Sitzung am Dienstag, 27. Februar, diskutieren wird.

 

Kostenneutrale Lösung für Digitalisierungsbeauftragte(n)

Die Digitalisierung im Rathaus und im Stadtgebiet vorantreiben sollte nach Meinung des SPD-Ratsherrn Frank Krebs ein Digitalisierungsbeauftragter, bzw. eine Digitalisierungsbeauftragte. „Damit dafür kein zusätzliches Geld ausgegeben werden muss, sollte die erforderliche Arbeitskraft von einer anderen Stelle aus der Stadtverwaltung abgezogen werden“, präzisiert er seine Vorstellungen. Alternativ könne er sich auch vorstellen, dass die Abteilung eGovernment im Rathaus diese Aufgabe mit übernimmt.

Knappe Finanzen dürfen Entwicklung nicht behindern

„Witten muss wie andere Städte auch den technischen Fortschritt nutzen, um die Lebensqualität der Anwohner zu verbessern und um die wirtschaftliche Standort-Attraktivität zu steigern“, begründet der Sozialdemokrat. Die finanziellen Probleme der Stadt dürften dabei kein Hinderungsgrund sein: „Sonst verliert sie den Anschluss.“ Da das Geld in der Stadt aber nun einmal knapp sei, müsse ein wesentliches Augenmerk der Wittener Digitalisierungsstrategie auf das Einwerben von Förder- und Drittmitteln gelegt werden.

Viele kleine Bausteine

„Die Stadtverwaltung hat sich beim eGovernment schon auf den Weg gemacht“, betont die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Beate Gronau. Außerdem böten an einigen Stellen im Stadtgebiet schon Freifunk-Router Bürgern und Besuchern kostenloses WLAN an. Diese und weitere Aktivitäten seien konstruktiv, „doch sie sind nur kleine Bausteine eines großen Ganzen.“

Die Stadt soll Entwicklungen anstoßen

Zur Digitalisierung einer Stadt gehören viele weitere Lebensbereiche, die der Antrag auflistet: Stadt- und Raumplanung, Verkehr, Bildung, Kultur, Wirtschaft, Gesundheit, Umwelt und Energie. „Diese und weitere Bereiche müssen für die Zukunft gerüstet sein, wenn sie ihren Aufgaben noch gerecht werden, bzw. im Wettbewerb bestehen wollen“, erklären die beiden Sozialdemokraten. Ihnen ist bewusst, dass die Stadt selbst nicht für alle diese Handlungsfelder verantwortlich ist. „Es liegt aber in ihrer Hand, Entwicklungen anzustoßen oder überhaupt erst zu ermöglichen“, betont Frank Krebs.

Lenkungsgruppe einrichten

Zu diesem Zweck müsse eine Gesamtstrategie entwickelt werden. Eine Lenkungsgruppe mit kompetenten Vertretern aus den genannten und weiteren relevanten Arbeitsbereichen in Witten könnte diese Strategie dann verfeinern, vorantreiben und umsetzen. „In einer solchen Runde könnten sich auch Synergieeffekte ergeben. Vorteilhaft wäre es sicherlich auch, wenn sie Kooperationspartner gewinnen könnte“, meint Beate Gronau. Der oder die Digitalisierungsbeauftragte könnte in dieser Phase als Schnittstelle weiter sehr nützlich sein.

„Wichtig wäre es, den gesamten Prozess bürgernah zu organisieren. Ziel soll sein, die größtmögliche Akzeptanz für eine Smart City Witten zu erreichen“, wünscht sich Ratsherr Frank Krebs. Denn vermutlich lassen sich mit digitalen Mitteln leichter Antworten auf Zukunftsfragen finden, die das Zusammenleben in Witten betreffen.

 

 

 

 

 

 

 
 

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Dr. Nadja Büteführ

 

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