Holz & Co – Macht das Beispiel der Uni Schule?

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Holz, Lehm und Stroh – es muss nicht einmal teurer werden, wenn  beim Schulbau nachhaltige Baustoffe verwendet werden. Vorausgesetzt, die Planung berücksichtigt diese Absicht von Vornherein. Diese Antwort der Stadtverwaltung hat unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Christoph Malz auf seine Anfrage zum nachhaltigen Bauen an Schulen erhalten.

Christoph Malz

In ihrem Schreiben stellt die Stadt klar, grundsätzlich sei der Einsatz von nachwachsenden Baustoffen bei allen Schulbauprojekten möglich. „Ob  und wie das bei den absehbaren  Vorhaben für die dritte Gesamtschule oder für die Anbauten am Albert-Martmöller- und am Ruhr-Gymnasium schon aktuell werden könnte, bleibt allerdings offen“, erklärt Christoph Malz. Die Stadt verweise lediglich darauf, dass stets eine Einzelbetrachtung erforderlich sei.

Keine aktuellen Förderprogramme

„Förderprogramme zum nachhaltigen Bauen an Schulen gibt es nach Auskunft der Stadtverwaltung derzeit leider nicht“, ergänzt der Schulpolitiker. Allerdings gebe es in diesem Bereich laufend Veränderungen, die die Zuständigen im Auge behalten.

Besonderheiten berücksichtigen

Spezielle Vor- oder Nachteile der Verwendung nachhaltiger Baustoffe kann die Stadtverwaltung nicht erkennen – jedenfalls dann, wenn die Planung deren Besonderheiten von Anfang an berücksichtigt. Witterungsanfällige Holzfassaden etwa könnten durch angemessene Dachüberstände gut geschützt werden, heißt es im städtischen Antwortschreiben.

Auskunft lässt hoffen  

Christoph Malz verweist auf das aktuelle Beispiel der Universität, die bei der Errichtung ihres neuen Gebäudes vorrangig Holz verwenden wird und stellt fest: „Die Auskunft der Stadt lässt hoffen, dass sie künftig auch mit ihren Bauvorhaben für Schulen oder Kindergärten verstärkt auf natürliche Materialien setzt.“