Kämpenstraße: Tempo 100 ist zu schnell

Wer auf der Kämpenstraße in Richtung Herbede unterwegs ist, darf 100 km in der Stunde fahren, für den entgegenkommenden Verkehr gilt Tempo 70. „Das ist nicht nur verwirrend.  Tempo 100 ist an dieser Stelle deutlich zu schnell“, sind sich Dr. Uwe Rath, Martin Kuhn und Klaus Pranskuweit einig. Unsere drei Ratsmitglieder haben daher gemeinsam einen Antrag an den Verkehrsausschuss auf den Weg gebracht, der die Stadtverwaltung auffordert, sich für eine Änderung einzusetzen.

Dr. Uwe Rath

„Wir möchten, dass sie der Kreisverwaltung vorschlägt, die Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h für beide Fahrtrichtungen festzulegen“, konkretisiert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Martin Kuhn. Da die  Kämpenstraße eine Kreisstraße ist, müsse in Schwelm darüber entschieden werden. „Direkte Anwohner der Kämpenstraße und auch die Anlieger aus der einmündenden Rüsbergstraße, aus dem Kamperbach und dem Brandholzweg haben aufgrund der hohen Geschwindigkeit der bergab fahrenden PKW große Probleme, sicher auf die Kämpenstraße  zu gelangen“, berichtet der Fraktionsvorsitzende Dr. Uwe Rath.

 

Martin Kuhn

Der Durchholzer Ratsherr Klaus Pranskuweit ergänzt: „Erschwerend kommt hinzu, dass die schnellen Fahrzeuge erst spät zu erkennen sind, da eine Kuppe die Sicht verstellt.“Nach Berichten von Anwohnern würden an dieser Stelle zudem die abbiegenden und abbremsenden Autos auf der Kämpenstraße oft von nachfolgenden Wagen überholt, was offenbar schon häufig zu gefährlichen Situationen mit dem Gegenverkehr geführt hat. Die drei Sozialdemokraten betonen: „Mit Blick auf die örtlichen Gegebenheiten sind die Sorgen der Anwohner für uns gut nachvollziehbar.“

Klaus Pranskuweit

Martin Kuhn verweist auf einen weiteren Vorteil einer einheitlichen Tempo 70-Regelung für die Kämpenstraße: „Sie würde auch zu einer Reduzierung des beträchtlichen Verkehrslärmes führen, dem die Anwohner der Kämpenstraße und ihrer einmündenden Anwohnerstraßen derzeit durch das Tempo 100 ausgesetzt sind.“