Landesparteitag: Wittener Delegierte stimmten für „Rot Pur“

Auf dem Landesparteitag ging es um eine Neuausrichtung der NRW SPD - etwa bei den Themen Rente, Bildung und Kommunen.

Auf dem Landesparteitag ging es um eine Neuausrichtung der NRW SPD – etwa bei den Themen Rente, Bildung und Kommunen.

Unter den rund 400 Delegierten im Bochumer Ruhrcongress entschieden auch fünf Wittener Genossinnen und Genossen mit: Lara Quell, Martin Kuhn, Kirsten Quell, Olaf Strunk und Philip Raillon (Foto v.l.).

Als Zielmarke gab der Landesvorstand „Rot Pur“ aus. Das spiegelte sich auch in den Beschlüssen wider: dazu gehört zum Beispiel ein Mindestlohn von zwölf Euro, mehr staatlicher Wohnungsbau, Steuererhöhungen für Spitzenverdiener und eine bedingungslose Grundsicherung.

Die Delegierten sprachen sich auch für eine Abkehr von der Riester-Rente aus. Und: Künftig sollen alle in die Rentenkasse einzahlen – also auch Beamte und Selbstständige. Kommunen sollen spürbar gestärkt werden. Gerade für viele Städte in der Metropole Ruhr wäre ein Schuldenschnitt ein Meilenstein. Er könnte auch Witten eine Menge Luft zum Durchatmen und Handlungsspielraum für Investitionen schaffen.

Die Wittener Genossinnen und Genossen stimmten bei den allermeisten Entscheidungen mit den Vorschlägen des Parteivorstandes. Dieser hatte über Monate hinweg in der Kampagne „Rot Pur“ gemeinsam mit vielen Parteimitgliedern und gesellschaftlichen Gruppen die Ideen erarbeitet und diskutiert, die nun zur Abstimmung standen.