Gute Aussichten für das Herbeder Ehrenmal

„Spätestens im Sommer nächsten Jahres können wieder mehr Menschen vom Herbeder Ehrenmal aus die schöne Aussicht auf das Ruhrtal genießen“, sind Dr. Uwe Rath, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion und der SPD-Ratsherr Klaus Pranskuweit nach einem Gespräch mit dem Stadtkämmerer Matthias Kleinschmidt zuversichtlich. Sie freuen sich, dass ihre jüngste Initiative zur Erweiterung der Öffnungszeiten erfolgreich war.

Dr. Uwe Rath

Mit einem öffentlichen Aufruf hatten die beiden Sozialdemokraten im Januar Mitstreiter gesucht, die einen Beitrag dazu leisten wollen, das Gelände wieder häufiger zugänglich zu machen. „Schließlich hat es  in den Jahren seit der Schließung immer wieder Klagen aus der Bevölkerung darüber gegeben, dass der Zugang nur noch zu besonderen Anlässen wie am Volkstrauertag möglich ist“, ruft Klaus Pranskuweit in Erinnerung. Die Stadtverwaltung hatte sich mit Blick auf sich häufende Vandalismusschäden damals nicht  mehr in der Lage gesehen, das abgelegene Gelände angemessen zu kontrollieren und ordentlich zu halten.

Klaus Pranskuweit

Der Aufruf der SPD-Fraktion zu Jahresbeginn war erfolgreich: Einige Vertreter von Herbeder Vereinen und interessierte Nachbarn, denen das Gelände am Herzen liegt, haben darauf reagiert. „Ihnen gebührt großer Dank für diese Bereitschaft“, findet Uwe Rath. Die SPD-Fraktion habe deren Rückmeldungen an Matthias Kleinschmidt weitergeleitet: „Er hat dann im April alle Interessenten zu einem Sondierungsgespräch eingeladen.“

„Das muss gefeiert werden“

Nach Rückkopplung mit dem städtischen Verwaltungsvorstand erschien es anschließend möglich, noch im Herbst 2019 eine erste zusätzliche Öffnungszeit zu organisieren. „Da die Stadtverwaltung jedoch im Endeffekt lieber erst einige Stolperfallen für die Besucher beseitigen wollte, hat sich die zeitliche Perspektive nun wieder ein wenig nach hinten verschoben“, erklärt Klaus Pranskuweit. Die Stadtverwaltung habe die Fördergelder für die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten aber schon beantragt. Mit einer weiteren langen Verzögerung sei nicht zu rechnen.

Uwe Rath und Klaus Pranskuweit sind sich einig: „Die erste Sonderöffnungszeit muss im Stadtteil gefeiert werden.“