Bekommt die Brenschenschule Elternhaltestellen?

Zu viele „Elterntaxis“ fahren täglich an der Bommeraner Brenschenschule vor. Dringende Appelle der Schulleitung und die gelegentliche Anwesenheit eines Polizisten haben nicht dazu geführt, dass die Jungen und Mädchen deutlich seltener zur Schule gefahren oder wieder abgeholt werden. „Manchmal bietet es sich einfach an, die Kinder auf dem Weg zur Arbeit mitzunehmen“, äußert Christoph Malz, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Verständnis für den Transport der Kinder. Zudem sei die Schule aus manchen Wohnlagen für die Kleinen zu Fuß nicht gut zu erreichen.

Christoph Malz.

Doch er unterstreicht auch: „Das Bringen und Abholen muss so organisiert sein, dass der Verkehr die Jungen und Mädchen nicht gefährdet.“ Aus diesem Grund haben er und der Bommeraner Ratsherr Klaus Wiegand sich jetzt hinter Lösungsansätze gestellt, die von der Schulpflegschaft entwickelt wurden. Durch eine Anfrage an die Stadtverwaltung lassen sie sie prüfen.

Autos parken auf dem Gehweg

„Die Autos der Eltern halten auch auf den Gehwegen, selbst die Schulbushaltestelle wird oft zugeparkt“, umreißt Klaus Wiegand ein Problem. Das hohe Verkehrsaufkommen mache das Überqueren der Straße Auf dem Brenschen unnötig gefährlich. Als Sofortmaßnahme wünschten sich viele Eltern daher, dass Poller auf den Gehweg zwischen der Schulbushaltebucht und der Ecke Bommerfelder Ring gesetzt werden. Mit dem Parken an dieser Stelle wäre es dann vorbei.

Klaus Wiegand.

Die beiden Sozialdemokraten möchten von der Stadtverwaltung wissen, ob es dagegen Bedenken gibt – und was gegebenenfalls gegen die Poller sprechen könnte. „Ein weiterer Wunsch der Schulpflegschaft bezieht sich auf die Einrichtung von Elternhaltestellen“, erläutert Klaus Wiegand. Dabei handele es sich um Parkflächen, die im nahen Umfeld der Schule zu bestimmten Zeiten für die Eltern reserviert sind. „Ideal wäre es, wenn die Stadtverwaltung solche Haltestellen gemeinsam mit den Elternvertretern planen könnte“, betont Christoph Malz.

Durchfahrt verboten

Geprüft werden soll auf Wunsch der Schulpflegschaft auch, ob in der Straße Auf dem Brenschen für den Bereich zwischen dem Wendeplatz und der Einmündung in den Bommerfelder Ring ein Durchfahrtverbot eingerichtet werden kann. „Das sollte aber nur an Wochentagen zwischen 7.30 und 13.30 Uhr gelten und Anwohner sowie Beschäftigte ausnehmen“, erklärt Klaus Wiegand. Den Elterntaxis wäre die Durchfahrt dann allerdings untersagt.