SPD Stadtverband Witten

Verkehrsaufkommen wirft Schatten auf den Sonnenschein

Ratsfraktion

Anwohner der Straße Sonnenschein haben sich bei der SPD-Fraktion wiederholt über Verkehrsprobleme beschwert: Es werde zu schnell gefahren, es seien mehr Autos unterwegs als früher und im Umfeld seien mehr LKW unterwegs als erlaubt. „Ein Anwohner hat den Sonnenschein neulich sogar als Rennstrecke bezeichnet“,  erinnert sich SPD-Ratsmitglied Michael Aufermann (Foto) an ein Bürgergespräch. Das hat ihn veranlasst, eine Anfrage an die Stadtverwaltung zu richten, mit der er auch in Erfahrung bringen möchte, wie häufig im vergangenen Jahr im Straßenabschnitt Sonnenschein zwischen Ledderken/Gregor-Boecker-Str. und Almstraße/Rheinischer Esel  Geschwindigkeitskontrollen oder Verkehrszählungen stattgefunden haben. Natürlich möchte er auch wissen, wie sie ausgefallen sind.

100 Autos in 30 Minuten

Martin Kuhn,  stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion, kennt Zahlen einer aktuellen Verkehrszählung von Anwohnern. Demnach haben sie am Mittwoch, 8.März, zwischen 16.45 und 17.15 Uhr  insgesamt 100 Fahrzeuge in dem Straßenabschnitt gezählt: „ Am  Montag, 13. März, waren es 148 Fahrzeuge zwischen 8.30 und 9.20 Uhr.“ Das sei viel für eine kleine Straße.

Die Anwohner machen sich Sorgen um die Sicherheit der Schulkinder vor dem Hintergrund, dass der Straßenabschnitt zwischen Ledderken/Gregor-Boecker-Straße und Almstraße/ „Rheinischer Esel“  nur einen Gehweg hat. „Und der ist häufig zugeparkt. Das Gebiet ist zwar eine Tempo 30-Zone, doch mit steigendem Verkehrsaufkommen nimmt die Beunruhigung der Eltern natürlich zu“, beschreibt Michael Aufermann das Problem. „Wie stellt die Stadt Witten die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler der Pferdebach-Grundschule und der Adolf-Reichwein-Realschule sowie der Eltern mit Kinderwagen und der Nutzer von Rollatoren und Rollstühlen sicher?“, lautet daher eine weitere Frage an die Stadtverwaltung.

LKW beschädigen parkende Autos

Zudem benutzen nach Beobachtungen der Anwohner trotz eines Verbotes für Nichtanlieger zahlreiche LKW mit einem Gewicht über 3,5 Tonnen die Leostraße und die Gregor-Boecker-Straße. „Offenbar nimmt die Zahl der Schadensmeldungen an geparkten Autos dort zu“, hat Martin Kuhn von verärgerten Anliegern erfahren. Er möchte daher von der Stadt wissen, wie sie die Durchfahrt der nicht legitimierten LKW unterbinden könnte.

Die beiden Sozialdemokraten erkundigen sich zudem, ob in dem reinen Wohngebiet durch eine bessere Beschilderung und/oder baulichen Maßnahmen eine Verkehrsberuhigung erfolgen kann. Sorge bereitet dem Verkehrsausschuss-Vorsitzenden Martin Kuhn zudem die  große Umbaumaßnahme an der Pferdebachstraße. Sie läuft möglicherweise im nächsten Jahr an. Er befürchtet, dass der Sonnenschein sich dann für viele Verkehrsteilnehmer als Abkürzungsstrecke zur offiziellen Umleitung anbietet. Auf welche Art und Weise die Stadt diese Gefahr bannen will, möchte er auch mit der Anfrage zum Sonnenschein ergründen: „Jetzt ist gerade noch genug Zeit, um eine weitere Belastung der Straße zu verhindern.“

 

 

 

 

 

 
 

Dr. Nadja Büteführ

 

RALF-KAPSCHACK.DE

 

Mitmachen

 

WebsoziInfo-News

16.08.2017 19:46 Air Berlin: Kredit mit Bedingungen
Der von der Bundesregierung für Air Berlin gewährte Übergangskredit in Höhe von 150 Millionen Euro stellt ein geordnetes Insolvenzverfahren unter laufendem Betrieb sicher. Dabei ist die vorrangige Rückzahlung der Steuermittel aus der Insolvenzmasse sicherzustellen. „Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt die Bundesregierung in ihrer Entscheidung, einen Übergangskredit in Höhe von 150 Millionen Euro für Air Berlin zu gewähren.

16.08.2017 19:08 Brexit-Vorschläge: nicht konstruktiv vieldeutig, sondern eindeutig schädlich
Die britische Regierung hat heute ein weiteres Brexit-Positionspapier veröffentlicht, diesmal über die Grenzsituation zwischen der Republik Irland und Nordirland. Statt der erhofften Antworten und Vorschläge, wie harte Grenzkontrollen vermieden werden können, will London der Europäischen Union die Verantwortung dafür zuschieben. „Diese Verkehrung der Realität lehnen wir ab. Alle Seiten wollen die Errungenschaften des Karfreitagsabkommen bewahren.

16.08.2017 18:08 Strafrechtliche Aufarbeitung der Colonia Dignidad geht voran
In dieser Woche erklärte die 2. Große Strafkammer des Landgerichts Krefeld die Vollstreckung des in Chile ergangenen Urteils gegen Hartmut Hopp für zulässig. Wie von der SPD-Bundestagsfraktion in einem überfraktionellen Antrag Ende Juni 2017 gefordert, wird die strafrechtliche Aufarbeitung der Colonia Dignidad mit dieser Entscheidung vorangetrieben. „Die Entscheidung des Landgerichts Krefeld zeigt, dass der politische

14.08.2017 11:15 5 Punkte für die Zukunft des Automobilstandorts Deutschland
Zukunft kommt nicht von allein Es geht um die Zukunft der deutschen Schlüsselindustrie: Autos „Made in Germany“ sichern hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland. Das muss auch so bleiben. Aber die Abgas-Skandale haben Vertrauen gekostet und die Herausforderungen der Zukunft sind enorm. Der Strukturwandel hin zu alternativen Antrieben und einer immer stärkeren Digitalisierung der Mobilität entscheidet über

14.08.2017 11:02 Die Elektromobilität haben die Autokonzerne selbst verschlafen
Thomas Oppermann im Interview mit dem Tagesspiegel Im Interview mit dem Tagesspiegel äußert sich Fraktionschef Thomas Oppermann unter anderem zur angespannten Situation zwischen den USA und Nord-Korea. Außerdem spricht er über die nötogen Konsequenzen aus der Dieselaffäre. Hier gibt es Auszüge des Interviews zum Nachlesen:

Ein Service von websozis.info