SPD Stadtverband Witten

Stau und Umleitungsverkehr – Buchholzer leiden unter Baustellen

Ratsfraktion

Wegen der aktuellen Verkehrsentwicklung sind die Nutzer des Kommunalen Kindergartens in Buchholz, der Förderverein zum Erhalt der ev. Kirche Buchholz, die Friedhofsbesucher, die Freiwillige Feuerwehr sowie Eltern und Lehrkräfte der Buchholzer Grundschule und zahlreiche Sportvereine besorgt. Alle Einrichtungen sind an der Buchholzer Straße gelegen, auf der wegen einer Baustelle auf Hattinger Stadtgebiet derzeit ein reger Umleitungsverkehr zu beobachten ist. Die Gelsenwasser AG verlegt auf einem Teilabschnitt der Wittener Straße (L924) eine Wasserhauptleitung. Die Umleitung stadtauswärts führt über die schmale Buchholzer Straße. An der Kreuzung Steinen Haus staut sich dadurch der Verkehr. Die Anwohner befürchten, dass ihre aktuellen Probleme bei der Stadtverwaltung zu wenig bekannt sind und haben sich mit ihren Sorgen an Martin Kuhn (Foto), den stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion, gewandt. Mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung möchte er sie unterstützen.

 

 

Martin Kuhn möchte für sie in Erfahrung bringen, ob der zuständige Landesbetrieb StraßenNRW die Ampelphase am Steinenhaus so verändern kann, dass der Stau ins Hammertal kleiner wird. Außerdem fragt der Sozialdemokrat: „Was hat die Stadt Witten für die Sicherheit der Kinder an der Buchholzer Grundschule und des Kommunalen Kindergartens schon unternommen, seit die Osterferien zu Ende sind und der Umleitungsverkehr die Straße herunterdonnert?“

Gleichzeitig wirft er die Frage auf, ob eine andere Taktung der Fußgängerampel an der Buchholzer Straße den Kindern beim Überqueren der Straße mehr Sicherheit bieten könnte. Zudem regt Martin Kuhn an, während der Bauphase eine mobile digitale Geschwindigkeitsanzeige aufzustellen, damit die maximalen 30 km/h besser eingehalten werden.

Gefahr durch Rechtsüberholer auf dem Gehweg

Klären möchte er, warum die Buchholzer und Kämpener Bürger als Leidtragende erst so spät bzw. gar nicht über die Baumaßnahmen auf Hattinger Gebiet informiert wurden. „Wie wird sichergestellt, dass die Anwohner von der nächsten zu erwartende Baustelle Im Hammertal zwischen Rüsbergstraße und dem Steinenhaus frühzeitig erfahren?“, richtet er den Blick in die Zukunft.

Gleichzeitig beschreibt er eine Problemsituation dieses Straßenabschnitts und fragt nach, ob sie im Zuge der bevorstehenden Baumaßnahmen nicht gleich beseitigt werden könnte. Martin Kuhn erläutert: „Die wartenden Linksabbieger aus der Straße Im Hammertal in die Rüsbergstraße werden oft von Nachfolgenden über den Fahrrad/- und Gehweg rechts überholt. Das ist eine Gefahr für Fußgänger und Radfahrer.“ Eine Anhebung des Bordsteins mit dem Geh- und Radweg könnte schon für Abhilfe sorgen.

Kurios: Sanierung macht vor der Stadtgrenze Halt

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD erkundigt sich auch, wie die Anwohner der Rüsbergstraße, des Rehnockens und des Deitermannsknapps vor dem zu befürchtenden staubedingten Abkürzungsverkehrs bei dieser bevorstehenden Baumaßnahme geschützt werden sollen. Die Anwohner der Rüsbergstraße fühlen sich schließlich schon seit vielen Jahren durch den Abkürzungsverkehr in ihrer Anliegerstraße benachteiligt.

Zudem verweist er auf ein Kuriosum an der Buchholzer Straße: Dort hat der Landesbetrieb Straßen.NRW die Ausbesserung der Straßendecke vor dem Wittener Stadtgebiet gestoppt: „Auf einer Strecke von zehn Metern ist der schlechte Straßenzustand nun erhalten geblieben“, kann der Verkehrsexperte der SPD-Fraktion über eine solche Vorgehensweise nur den Kopf schütteln.

 
 

Dr. Nadja Büteführ

 

RALF-KAPSCHACK.DE

 

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