SPD Stadtverband Witten

Nur sechs von 17 Grundschulen bieten Frühbetreuung an

Ratsfraktion


Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christoph Malz

Viele Grundschuleltern vermissen schmerzlich eine Frühbetreuung für ihre Kinder. Wie eine Anfrage der SPD-Fraktion jetzt ergab, können nur sechs von 17 Wittener Grundschulen den Eltern diese Leistung anbieten. „Dabei ist die Einschulung für viele Eltern, die selbst früh an ihrem Arbeitsplatz erscheinen müssen, ein echtes Problem. Ich kenne solche Fälle aus Bommern“, sagt Philip Raillon, Sachkundiger Bürger der SPD-Fraktion. Nur wer seine Kinder an der Buchholzer, der Herbeder, der Vormholzer, der Rüdinghauser Grundschule oder an der Harkortschule in Stockum und an der Dorfschule in Heven anmeldet, kann sie früh zur Schule bringen und weiß sie dort dann auch sicher aufgehoben.

 

 

„Die Frühbetreuungsangebote werden von den jeweiligen OGS-Trägern organisiert“, hat die Stadtverwaltung Philip Raillon eine weitere Frage beantwortet. Die Eltern zahlten ihre Teilnahmeentgelte an diese Träger. Allerdings leiste die Stadt in Abstimmung mit dem Arbeitskreis der OGS-Träger eine zweijährige Anschubfinanzierung für solche Angebote. „Sie werden aus der Betreuungspauschale finanziert“, erläutert Christoph Malz (Foto), stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion, eine weitere Erkenntnis aus der Antwort der Stadt.

Raumproblem verwundert

Vor allem scheitere die Einführung solcher Angebote an weiteren Schulen an der Raumfrage. „In den Grundschulen steht nicht genügend Raum für Betreuungsangebote neben der OGS zur Verfügung“, heißt es in der Antwort der Stadtverwaltung. Warum dafür überhaupt zusätzlicher Raum benötigt wird, ist den beiden Sozialdemokraten allerdings unklar: „Die OGS-Räume sind doch früh am Morgen frei. Wenn der OGS-Träger selbst eine Frühbetreuung organisiert, dürfte das doch kein Problem sein.“ Als weiteren Bremsfaktor für die Frühbetreuung führt die Stadt noch den momentanen Fachkräftemangel an. Er erschwere es den Trägern, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden.

Erweiterung des Angebotes ist nötig

Die Stadtverwaltung hat in ihrer Antwort versichert, das Thema Frühbetreuung solle im weiteren Verlauf des OGS-Qualitätsentwicklungsprozesses bearbeitet werden. Aktuell stehe eine Bestandsaufnahme der Raumkapazitäten in den Grundschulen an. „Am Ende sollte eine Erweiterung des Angebotes stehen“, fordern Christoph Malz und Philip Raillon: „Wir werden die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten und neue Initiativen wohlwollend begleiten.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

RALF-KAPSCHACK.DE

 

Dr. Nadja Büteführ

 

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