SPD Stadtverband Witten

Klaus Pranskuweit hinterfragt Durcheinander mit neuen AHE-Abfuhrterminen

Ratsfraktion

Stapel von Gelben Säcken, loser Plastikmüll und überfüllte Blaue Tonnen - am Vormholzer Ring und auch an vielen anderen Stellen in der Stadt bietet sich derzeit rund um die Wohnhäuser kein schöner Anblick. Das ist die deutlich sichtbare Folge der offenbar sehr lückenhaften Verteilung der Informationsbroschüre mit neuen Abfuhrterminen des zuständigen  Entsorgungsunternehmens des Kreises, AHE.

Bekanntlich hat es seine Touren zum Jahreswechsel umgestellt, seine neue Informationsbroschüre hat aber längst nicht alle Wittener Haushalte erreicht. Viele Bürger aus den „Hölzern“ haben sich in dieser Situation hilfesuchend und verärgert an den SPD-Ratsherrn Klaus Pranskuweit (Foto) gewandt. Mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung möchte er darum Antworten auf offene Fragen einholen und sicherstellen, dass sich diese unglückliche Situation nicht wiederholt.

„Ist das Unternehmen darüber informiert, dass die in gutem Glauben zu früh herausgestellten Gelben Säcke bis zum nächsten ordentlichen Abholtermin teilweise aufgeplatzt an den Straßenrändern liegen?“, möchte er von der Stadtverwaltung wissen. Ganze Straßenzüge in Durchholz, Vormholz, Heven, einem Teil von Herbede und der Innenstadt sind nach seinem Eindruck nicht mit den Informationen von AHE versorgt worden. 

Das Unternehmen in die Pflicht nehmen

Dabei enthält die Broschüre zusätzlich die wichtigen Gutscheine für die Gelben Säcke, die an den Ausgabestellen unbedingt vorgelegt werden müssen: „Wie gelangen diese Wittener Bürger und Bürgerinnen nun an ihre Gutscheine und erfahren ihre neuen Abfuhrtermine?“, hakt Klaus Pranskuweit nach.

Zudem fragt er, ob die Stadt AHE das Ausmaß des Problems deutlich vor Augen geführt hat. „Warum ist das so schief gelaufen?“, möchte er auch in Erfahrung bringen. Wichtig ist ihm, dass sich solche Irritationen nicht wiederholen: „Kann die Stadt das Unternehmen in die Pflicht nehmen, damit sich ein solches Informations-Problem nicht wiederholt? Wenn ja, wie wird das erfolgen?“, will der SPD-Ratsherr daher wissen. 

 
 

Dr. Nadja Büteführ

 

RALF-KAPSCHACK.DE

 

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