SPD Stadtverband Witten

Herbeder Ratsmitglieder fordern Hilfe für den Stadtteil

Ratsfraktion

Die SPD-Ratsfraktion wünscht sich ein Stadtteilentwicklungskonzept für den gesamten Herbeder Raum. Es soll vor allem Perspektiven in den Bereichen Wohnen, Verkehr und Handel aufzeigen und die Anregungen möglichst vieler Akteure sammeln. „Durch die nicht vorhersehbare Schließung des Aldi-Marktes ist für die Bürger im Stadtteil Herbede eine negative Entwicklung eingetreten“, zeigt Ratsmitglied Klaus Pranskuweit (Foto) den aktuellen Anlass für eine Anfrage der Sozialdemokraten zu diesem Thema auf. Die vier Herbeder Ratsmitglieder der SPD haben sie gemeinsam auf den Weg gebracht.

 

„Nach der Schließung des Aldi-Marktes, nach dem Umzug von Edeka in die schönen neuen Geschäftsräume und nach vielen Geschäftsaufgaben auf der Meesmannstraße sowie am Platz an der Schmiede stehen inzwischen viele Ladenlokale leer“, führt Ratsfrau Sabine Marunga zu den Problemen im Stadtteil weiter aus.

Nahversorgung ist ein Problem in den Ortsteilen

Gleichzeitig, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Uwe Rath,  sei vor allem für ältere und weniger mobile Bürger in den umliegenden Herbeder Ortsteilen die Nahversorgung mit dem alltäglichen Bedarf zum Leben problematisch geworden. Daher ist es nach Auffassung der Fraktion an der Zeit, so schnell wie möglich ein gezieltes Stadtteilentwicklungskonzept für den gesamten  Herbeder Raum aufzulegen – und zwar zusätzlich zum schon bestehenden Stadtentwicklungskonzept „Unser Witten 2020“.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Martin Kuhn weist daraufhin, dass die SPD diese Forderung erstmals schon vor einigen Jahren gestellt habe. Die Verwaltung habe sie mit dem Verweis auf Personalmangel jedoch nie umgesetzt.

Viele  Ideen sind gefragt

Jetzt möchten die vier Ratsmitglieder wissen, wie die Verwaltung die zurzeit bestehende Gesamtsituation im Stadtteil Herbede mit Blick auf die Nahversorgung seiner Einwohner im Zentrum von Herbede und in den Ortsteilen einschätzt. „Wie werden sich aus Sicht der Verwaltung der Stadtteilmittelpunkt Herbede und seine Ortsteile voraussichtlich entwickeln,  wenn - wie zurzeit - keine besonderen Maßnahmen getroffen werden?“, formuliert Klaus Pranskuweit eine weitere Frage.

Vor allem wollen die Herbeder Ratsmitglieder der SPD in Erfahrung bringen, wie schnell die Verwaltung mit möglichen Fördermitteln ein „Handlungskonzept Herbede“ auflegen könnte. Nach dem Vorschlag der Politiker sollte es unter Mitwirkung der Parteien, der Verwaltung, des Stadtmarketings, des Handels und der Gastronomie, der privaten Eigentümer, der Wohnungsbaugenossenschaften, der  Industrieunternehmen, der Sozialverbände, der Vereine und der Bürger Wege aufzeigen,  die allgemeine Situation in diesem Stadtteil deutlich zu verbessern.

 

 

 

 

 

 
 

Dr. Nadja Büteführ

 

RALF-KAPSCHACK.DE

 

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