SPD Stadtverband Witten

Eltern vermissen an Grundschulen oft schmerzlich eine Frühbetreuung

Ratsfraktion


Christoph Malz setzt sich für die Frühbetreuung ein.

Nach den Sommerferien beginnt für viele Kindergartenkinder mit der Einschulung der „Ernst des Lebens“. Ernste Probleme haben allerdings schon jetzt manche Eltern, die jeden Morgen früh an ihrem Arbeitsplatz erscheinen müssen oder eine längere Anfahrtszeit dorthin haben. Einige von ihnen haben der SPD-Fraktion ihre Sorgen geschildert. Denn um selbst pünktlich zu sein, müssten sie ihre I-Dötze künftig an den Schulgebäuden absetzen, bevor diese geöffnet werden.

 

 

 

„Ich kenne zum Beispiel Bommeraner Eltern, die nicht wissen, wie sie diese zeitliche Lücke schließen sollen“, erklärt Philip Raillon, Sachkundiger Bürger der SPD-Fraktion im Rat. An der Brenschenschule in Bommern gibt es wie auch an vielen anderen Wittener Grundschulen keine Frühbetreuung, die den berufstätigen Eltern die Gewissheit gibt, dass der Nachwuchs auch vor dem offiziellen Unterrichtsbeginn dort gut aufgehoben ist.

Woran scheitert die Umsetzung?

„Dabei ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in unserer Gesellschaft doch ein immer wichtigeres Thema“, begründet der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christoph Malz, warum die SPD-Fraktion dazu eine Anfrage an die Stadtverwaltung auf den Weg gebracht hat.

Sie möchte einen Überblick bekommen, wie viele und welche Grundschulen den Eltern schon eine Frühbetreuung anbieten können. „Vor allem interessiert uns, wie diese Angebote finanziert und organisiert werden“, präzisiert Philip Raillon. Nach seiner Einschätzung wird die Frühbetreuung in Witten noch zu selten angeboten. Daher möchte er auch wissen: „Woran scheitert die Umsetzung im Einzelfall?“

 

 

 

 
 

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Dr. Nadja Büteführ

 

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