SPD Stadtverband Witten

E-Autos: Sechs neue Ladestationen sollen Ausbau einleiten

Ratsfraktion

An sechs Stellen im Stadtgebiet sollen nach dem Wunsch der Stadt und der Stadtwerke künftig neue Stationen für das Aufladen von E-Autos entstehen. Das erfuhr jetzt die SPD-Ratsfrau Susanne Bergstein (Foto) durch eine Anfrage. Sie hatte sich erkundigt, ob das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur genutzt werden könne, um das Wittener Angebot auszubauen. Bislang gibt es nur zwei Ladestationen in der Stadt.

 

 

 

„Offenbar arbeiten die Stadtwerke mit Hochdruck daran, Fördermittel aus der zweiten Runde einzuwerben“, zeigt sich Susanne Bergstein erfreut von der Antwort, die sie erhalten hat. Demnach ist in Abstimmung mit der Stadt angedacht, die neuen Standorte an vier Stellen in der Innenstadt (Humboldtplatz, Platz der Gedächtniskirche, Schwanenmarkt/Bachstraße 5a, Saalbau) sowie in der Meesmannstraße 54 und an der Universität (Alfred-Herrhausen-Straße 50) anzusiedeln.

 

Alle Stadtteile sollen eingebunden werden

 

Der Förderantrag werde ausgearbeitet und es werde schriftlich fixiert, dass die benötigten Parkplätze als offizielle Ladepunkte für E-Mobilität ausgewiesen werden sollen. Das Förderprogramm des Bundes stellt nur Geld für die Einrichtung von Normal- und Schnell-Ladestationen zur Verfügung, wenn sie öffentlich zugänglich sind und aus erneuerbaren Energien gespeist werden.

Wie der Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Schumski versichert, sollen künftig möglichst in allen Stadtteilen Ladestationen eingerichtet werden. Leider könnten im aktuellen Förderantrag noch nicht alle Berücksichtigung finden. „Da jedoch weitere Förderaufrufe folgen werden, sehen wir dies als mittelfristiges Ziel an.“ Nach und nach würden also in weiteren Stadtteilen geeignete Standorte gesucht.

 

Entscheidung fällt erst im Frühjahr

 

Ob es den Stadtwerken gelingt, den ersten Ausbauschritt über das Förderprogramm zu finanzieren, wird sich im Frühjahr/Sommer nächsten Jahres zeigen. „Dann wird mit den Bewilligungen gerechnet. Anschließend müssen die neuen Stationen innerhalb eines Jahres aufgebaut werden“, erläutert Susanne Bergstein.

Im günstigsten Fall würde der Bund jede der geplanten Normalladestationen mit einer Förderung von maximal 40 Prozent (höchstens 2500 Euro) unterstützen. Den Aufbau solcher Ladestationen im öffentlichen Raum sehen die Stadtwerke nach Angaben ihres Geschäftsführers allerdings nur als einen Baustein zur Erweiterung der Ladeinfrastruktur an. „Ebenso wichtig ist dem Unternehmen die Schaffung von Lademöglichkeiten im halböffentlichen und privaten Bereich“, hat die SPD-Ratsfrau von ihm erfahren.

 

Gespräche mit anderen Akteuren laufen

 

Da bei solchen Maßnahmen erhebliche Investitionen zu leisten sind, komme diesen Bereichen unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit sogar eine besondere Bedeutung zu. Susanne Bergstein erläutert: „Um den Ausbau der Ladeinfrastruktur im halböffentlichen und privaten Bereich zu forcieren, werden derzeit Gespräche mit Handel, Arbeitgebern, Wohnungswirtschaft sowie Handwerk geführt und entsprechende Konzepte entwickelt.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

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Dr. Nadja Büteführ

 

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