SPD Stadtverband Witten

Ärgerliche Müllprobleme im Herbeder Fußgängertunnel

Ratsfraktion

Alte Pantoffeln, leere Plastiktüten und anderer Unrat – diese „Ausstattung“ des Fußgängertunnels unter den Eisenbahngleisen, der grob beschrieben den Herbeder Ortskern mit dem Kemnader Stausee sowie mit dem Haus Herbede verbindet, stieß dem SPD-Ratsmitglied Sabine Marunga (Foto) Mitte März äußerst unangenehm auf. Sie erkundigte sich beim Betriebsamt, wann die nächste Reinigung dort ansteht und erfuhr, dass der Regionalverband Ruhr (RVR) dafür zuständig ist. Denn die Museumsbahn ist auf den Gleisen unterwegs.

 

 

Das Betriebsamt informierte die Sozialdemokratin, dass der RVR aufgrund von Personalmangel seine Außenanlagen nur von April bis Oktober regelmäßig reinigen lasse. Inzwischen sind die alten  Pantoffeln verschwunden, doch neuer Müll sammelt sich im Fußgängertunnel stets rasch wieder an. Das ärgert auch Bernd Haberhausen aus der Geschäftsführung der TouristikEisenbahnRuhrgebiet GmbH (TER), die die Betreuung der Gleisanlagen schon in 2004 für ihren Gesellschafter, den RVR, übernommen hat.  Doch das sei wohl nicht zu ändern.

Wöchentliche Kontrollen in der Saison

„Von April bis Oktober sind wir jeden Montag dort unterwegs,  kontrollieren dabei auch die Unterführung und leeren die Mülleimer auf den Bahnsteigen“, berichtet er. In der kalten Jahreszeit sehe alle paar Monate dort mal jemand nach dem Rechten. „Das städtische Betriebsamt und die unmittelbaren Anlieger haben auch unsere Telefonnummer, wenn zwischendurch einmal etwas Dringendes anliegt“, versichert Bernd Haberhausen. Wie alle Herbeder würde sich auch die SPD-Ratsfrau Sabine Marunga wünschen, dass auf den ständig verschmutzten Tunnel komplett verzichtet werden könnte: „Eine ebenerdige Querung der Gleise wäre schön. Doch wir wissen seit einigen Jahren, dass das leider zu aufwendig und zu teuer wäre“, bedauert sie. Bernd Haberhausen kann sich da nur anschließen: „Ideal wäre es, eine neue Schlossstraße zu bauen.“

TER nimmt Hinweise an  

Solange dieses Problem nicht gelöst ist, müssen sich die Herbeder mit dem Tunnel arrangieren. Daher hat Sabine Marunga sich die Telefonnummer von Bernd Haberhausen notiert, „damit ich mich zwischen November und April dort melden kann, wenn wieder zu viel Müll  im Tunnel liegt.“ Auch andere Bürger dürfen sie in solchen Fällen nutzen: Tel. 0201/ 2069-682.       

 

 

 

 

 

 
 

Dr. Nadja Büteführ

 

RALF-KAPSCHACK.DE

 

Mitmachen

 

WebsoziInfo-News

25.07.2017 08:54 Die Menschen dürfen von der Politik zu Recht gute Arbeit erwarten
Interview mit Thomas Oppermann in der Guten Arbeit In der Arbeitsmarktpolitik, aber auch in der Sozial- und Familienpolitik habe die SPD-Fraktion sehr viel erreicht, sagt ihr Fraktionsvorsitzender. Im Interview zieht Thomas Oppermann Bilanz als Fraktionschef und erklärt, wie man das Vertrauen in die Politik stärken kann. Das ganze Interview auf spdfraktion.de

24.07.2017 19:53 Viel erreicht, noch viel vor
Christine Lambrecht über die Arbeitsmarktpolitik der SPD-Fraktion Zum Ende der Legislaturperiode ist es an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin erläutert die Erfolge der SPD-Fraktion und zeigt auf, wo die Unionsfraktion sich sperrte. „Wir sind die treibende Kraft in dieser Koalition und konnten vieles für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erreichen – auch wenn

24.07.2017 19:52 Thorsten Schäfer-Gümbel zu den kulturpolitischen Leitlinien des Kulturforums der Sozialdemokratie
Zur einstimmigen Verabschiedung der kulturpolitischen Leitlinien des Kulturforums der Sozialdemokratie durch den SPD-Parteivorstand erklärt der Vorsitzende des Kulturforums der Sozialdemokratie und stellvertretende SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel: Unsere Leitlinien sind in den letzten Jahren im intensiven und differenzierten Diskurs des Kulturforums der Sozialdemokratie mit wichtigen Akteuren des Kunst- und Kulturbereiches entstanden. Die SPD positioniert sich damit klar in

16.07.2017 18:30 Der Plan für „Das moderne Deutschland“
Nicht auf die Zukunft warten. Machen! Zukunft, Gerechtigkeit und Europa. Das sind die Kernthemen des Plans, den Martin Schulz am Sonntag vor vielen Hundert Gästen auf der Veranstaltung „Das moderne Deutschland“ vorstellte. Er werde in die Zukunft investieren, damit unsere Kinder mindestens genauso gut leben können wie wir. Und zwar massiv: in Schulgebäude, in gut

14.07.2017 10:03 Die Ergebnisse des deutsch-französischen Ministerrates sind wenig ambitioniert
SPD-Fraktionsvize Schneider kritisiert die Ergebnisse des Treffens von Merkel mit dem französischen Präsidenten Macron – die Kanzlerin müsse darlegen, wie sie zur Eurozone stehe. „Frau Merkel hatte bei ihrem ersten Treffen mit dem neugewählten französischen Präsidenten hohe Erwartungen an eine Stärkung und Vertiefung der Eurozone geweckt. Gemessen daran sind die Ergebnisse des heutigen deutsch-französischen Ministerrates

Ein Service von websozis.info