Die SPD-Fraktion Witten sieht, dass die Wirtschaftskrise seit Ende 2008 anhält. Die Krise besitzt nach wie vor starke Auswirkungen auf Wittener Unternehmen und Betriebe im beschäftigungsintensiven Verarbei-tenden Gewerbe. Die Möglichkeit der Unternehmen zur Nutzung von konjunktureller Kurzarbeit hat den Wittener Arbeitsmarkt bislang vor einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit verschont. In diesem Kon-text bittet die SPD-Fraktion von der Verwaltung um die Beantwortung der Fragen:
Ratsfraktion
- Wie hat sich die Nutzung der konjunkturellen Kurzarbeit in den letzten 12 Monaten entwickelt (Anga-be der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten)?
- Wie hoch ist der relative Anteil von Personen in Kurzarbeit an den Wittener sozialversicherungspflich-tig Beschäftigten (am Arbeitsort)?
- Welche Wittener Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe nutzen Kurzarbeit in welchem Umfang (Stand 31.03.10)?
- Welche vorausschauend-strategischen Vorkehrungen trifft die Verwaltung für den Fall, dass die Nut-zung der Kurzarbeit zukünftig nur noch eingeschränkt möglich sein sollte (bspw. Auslaufen der För-dermittel)?
- Welche zusätzlichen Instrumente und Unternehmensangebote sind für Unternehmen in der Krise ge-plant (bspw. eine Transferagentur für freigesetzte Arbeitskräfte oder Dialogveranstaltungen mit den lokalen Banken)?
- Wer ist in der Verwaltung die zentrale Anlaufstelle der Unternehmen für Fragen im Zusammenhang mit den Problemen und Folgen aus der Wirtschaftskrise und mit welchen Ressourcen ist diese An-laufstelle dafür ausgestattet?
Veröffentlicht am 27.04.2010
