
Wittener Jusos räumen beim Dröscher-Preis ab
Die Bewerber für den Preis des ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Wilhelm Dröscher für soziales Engagement standen schon seit einem Jahr Schlange: Mehrere hundert aus ganz Deutschland hatten sich beworben, um am SPD-Parteitag in die engere Auswahl zu kommen. Die Jusos Ennepe-Ruhr – unter ihnen auch die jungen Wittener Genossen – haben es mit ihrer Gegen-Rechts-Kampagne „Fall nicht auf braune Flötentöne rein!“ geschafft. Und nicht nur das: Wir haben den zweiten Platz belegt – damit hatte vor dem Parteitag nicht einmal der kühnste Optimist gerechnet. „Wir hatten viele starke Mitbewerber, die auch gute Projekte und ausgefallene Ideen hatten. Umso stolzer sind wir über das Erreichte“, sagt der Vorsitzende der Wittener Jusos, Tim Richter.
Eine ganz besondere Ehre für uns, der harte Arbeit vorausging: Die Wittener Jusos haben sich in den vergangenen Monaten mit der Mäusefallen-Aktion für Jugendliche („Den Braunen nicht in die Fallen tappen“), verschiedenen Demonstrationen gegen rechte Aufmärsche in Witten, der Anti-NPD-Plakataktion im Kommunalwahlkampf und dem Konzert gegen Rechts, an dem auch die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel teilgenommen hatte, hervorgetan.
Eine breite Kampagne also, die bei den Mitgliedern der Dröscher-Jury gut ankam, der prominente SPD-Politiker wie die ehemalige Bundes-Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wiczorek-Zeul und der ehemalige SPD-Generalsekretär Hubertus Heil angehörten. Am Stand der EN-Jusos beim Parteitag bekamen sie umfangreiches Infomaterial, Plakate der Aktionen, Filme und Fotos von den verschiedenen Aktionen zu sehen – und erhielten eine Mäusefalle als Andenken. Stolz auf die Wittener Jusos war auch die Bundestagsabgeordnete und Delegierte Christel Humme: „Mit der Aktion haben sie die jungen Wählerinnen und Wähler sehr einfallsreich auf die Gefahren durch rechtsextreme Parteien aufmerksam gemacht. Als Anerkennung haben sie den Preis mehr als verdient.“